Tirol-Besuch von BMin Juliane Bogner-Strauß

 

erstellt am
13. 02. 18
13:00 MEZ

Familienförderung und Kinderbetreuung als zentrales Gesprächsthema
Wien/Innsbruck (lk) - Tirols Landeshauptmann Günther Platter hieß am 12. Feber die neue Familien-, Frauen- und Jugendministerin Juliane Bogner-Strauß am Flughafen Innsbruck willkommen: „Familien sind eine wesentliche Säule unserer Gesellschaft. Tirol hat sich in den vergangenen Jahren konsequent und unermüdlich für die Familien in unserem Land eingesetzt. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche der neuen Bundesministerin für ihre verantwortungsvolle Aufgabe alles Gute und die nötige Durchsetzungskraft, um ihre Ziele auch im Sinne der Tirolerinnen und Tiroler erfolgreich umzusetzen.“

Anschließend besuchte die Ministerin mit Bildungs- und Familienlandesrätin Beate Palfrader die betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung „CaLaTi“. Das Land Tirol führt den Betriebskindergarten und die Betriebskinderkrippe seit 2011 gemeinsam mit dem privat integrierten Kindergarten der Caritas unter der gemeinsamen Bezeichnung „Treffpunkt Lebensraum“. 46 Kinderkrippen- und 44 Kindergartenkinder werden in der Paul-Hofhaimer-Gasse in Innsbruck derzeit ganztägig und ganzjährig betreut.

„Über 7.000 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze wurden in den vergangenen Jahren in Tirol geschaffen, um Familien in Tirol dabei zu unterstützen, den Spagat zwischen Berufstätigkeit und Elternschaft gut zu meistern“, zog LRin Palfrader beim Arbeitsgespräch im Landhaus Bilanz. Für diesen massiven Ausbau nahm die Tiroler Landesregierung seit 2008 mehr als 120 Millionen Euro in die Hand. Die Gemeinden steuerten in etwa denselben Betrag bei.

„Gemeinsames Ziel ist es, den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote weiter voranzutreiben, um berufstätigen Eltern die Erwerbstätigkeit zu erleichtern und Frauen damit zugleich vor Altersarmut zu schützen“, signalisierte BMin Bogner-Strauß volle Unterstützung aus Wien. Das Hauptaugenmerk liege dabei auf längeren und flexibleren Öffnungszeiten.

LRin Palfrader verwies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit eines langfristigen Finanzierungskonzeptes zum weiteren Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung. Denn die aktuelle 15a-Vereinbarung läuft ebenso wie jene zum halbtägigen kostenlosen und verpflichtenden Kindergartenjahr sowie zur frühen sprachlichen Förderung im Jahr 2018 aus. Gespräche über die Verlängerung der Bund-Länder-Vereinbarung werden auf Bundesebene geführt werden, berichtete die Bundesministerin.

Im Zuge des Treffens informierte LRin Palfrader die Ministerin auch über gezielte finanzielle Leistungen des Landes für Familien wie den Kinderbetreuungszuschuss, das Kindergeld Plus und die Schulstarthilfe. LH Platter betonte einmal mehr: „Mir liegen die Familien in unserem Land sehr am Herzen. Mit zielgerichteten finanziellen Unterstützungen und der Förderung familienbezogener Einrichtungen arbeitet die Tiroler Landesregierung kontinuierlich daran, Familien beste Lebensbedingungen zu bieten.“

Abschließend lud LRin Palfrader die neue Bundesministerin zur JugendreferentInnen- konferenz ein, die am 19. und 20. April 2018 in Tirol stattfinden wird. Dabei wird es neben der Umsetzung des Rauchverbotes bis 18 Jahre auch um weitere Harmonisierungen der Jugendschutzbestimmungen insbesondere im Bereich Alkoholkonsum und Ausgehzeiten gehen.

 

 

 

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