Energieunion im Zeichen der Nachhaltigkeit

 

erstellt am
02. 03. 18
13:00 MEZ

Köstinger und Šefcovic: „Wir müssen im Energiesektor einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten!“
Brüssel/Wien (bmnt) - Der Kampf gegen den Klimawandel und für ein nachhaltiges Energiesystem sind große Herausforderungen für die europäische und die heimische Politik, aber auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft in Europa. Diese Themen standen am 1. März auch im Zentrum der Gespräche bei einem Treffen von Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Vizepräsident der Europäischen Kommission für die Energieunion Maros Šefcovic in Wien. In einem Punkt waren sich die beiden sehr schnell einig: „Wir brauchen in Europa ein Energiesystem, das nachhaltig und wettbewerbsfähig zugleich ist und jederzeit die Versorgungssicherheit gewährleistet.“

Europa und im speziellen Österreich soll ein Vorbild sein, wenn es um die integrierte Umsetzung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Ziele geht. „Wirtschaft und Umwelt sind Partner und keine Gegner. Wir müssen in Europa an einem Strang ziehen, um unsere ambitionierten Klimaziele gemeinsam zu erreichen. Dazu brauchen wir vor allem einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energie. Österreich ist in diesem Bereich Vorreiter in Europa und will diesen Weg konsequent fortsetzen. Dafür brauchen wir eine integrierte Strategie, an der wir derzeit mit Hochdruck arbeiten“, setzt sich Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger große Ziele für die Klima- und Energiestrategie. Der erste Entwurf soll Ende März präsentiert werden.

In Europa wird derzeit das umfassende Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ intensiv verhandelt. Dieses Paket soll den Rahmen für die Energiepolitik des nächsten Jahrzehnts vorgeben. "Wir freuen uns auf die bevorstehende Österreichische Ratspräsidentschaft, die uns über die Ziellinie bei den Vorlagen bei der Energieunion bringen wird. Das ist von zentraler Bedeutung, sodass das nächste Jahrzehnt mit einem Rahmen, für eine weitgehende Energietransformation verbunden mit der Erneuerung der Wirtschaft, ausgestattet ist", sagte Vizepräsident Maros Šefcovic. Die Abschlussverhandlungen für das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ werden in die österreichische EU-Ratspräsidentschaft fallen. Damit kommt Österreich als Vorsitzland eine zentrale Rolle zu.

 

 

 

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