Wiener Bürgermeisterfonds unterstützte 2017
 55 medizinische Forschungsprojekte

 

erstellt am
02. 03. 18
13:00 MEZ

Wien (rk) - "Als Wiener Gesundheitsstadträtin ist es für mich dringlichstes Ziel, die optimale medizinische Versorgung für alle Wiener BürgerInnen sicherzustellen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. In Wien gibt es Spitzenmedizin für alle, Orientierung an den Bedürfnissen der PatientInnen und Menschlichkeit gilt uns als höchstes Prinzip“, sagte Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger anlässlich der Dekretüberreichung des Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeister, die am 28. Feber im Wiener Rathaus stattfand. 2017 wurden 55 ausgezeichnete medizinisch-wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit insgesamt 767.113,20 Euro gefördert. "Medizinische Allgemeinversorgung und spitzenmedizinische Forschungs- leistungen gehen in Wien Hand in Hand und kommen den PatientInnen direkt zu Gute", betonte Frauenberger.

Im Rahmen des sogenannten "Bürgermeisterfonds" werden Forschungsprojekte von Wiener ÄrztInnen aus dem öffentlichen Gesundheitswesen, sowie von der Medizinischen Universität Wien, als auch aus dem niedergelassenen Bereich gefördert. Wien ist das einzige Bundesland, das mit dem "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters" die Forschungstätigkeit von ÄrztInnen mit einem eigenen Fonds fördert. Seit Gründung des Fonds im Jahre 1978 wurden insgesamt 1.365 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 31,5 Millionen Euro gefördert.

Themenschwerpunkte für 2018
Der Fonds lädt die Wiener MedizinerInnen regelmäßig ein, zu bestimmten Schwerpunktthemen Forschungsprojekte einzureichen, um die gesundheitspolitische Ausrichtung des Fonds zu akzentuieren. ProjektwerberInnen sind eingeladen, zusätzlich zu den bisherigen medizinisch-wissenschaftlichen Themenkreisen auch zu folgenden Schwerpunktbereichen Forschungsvorhaben einzureichen:

  • Integrierte Versorgung
  • Ärztin/Arzt - Patient/in - Kommunikation
  • Sozial benachteiligte Patient/innen (Migrant/innen, Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte Patient/innen, Arbeitslose)
  • Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information
  • Patient/innen-Strukturenanalyse
  • Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der Patient/innen

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.wien.gv.at/fonds/gesundheit/index.htm

 

 

 

 

 

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