LH Niessl: „Werden alles daran setzen, damit ehemalige
 Enercon-Mitarbeiter wieder in Beschäftigung kommen.“

 

erstellt am
27. 03. 18
13:00 MEZ

Namhafte Unternehmen zeigen bereits Interesse, Mitarbeiter zu übernehmen.
Eisenstadt (blms) - „Jeder Arbeitsplatz, der verloren geht, ist bedauerlich und bedeutet für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine ganz schwierige Situation. Daher setzt sich das Land vehement dafür ein, dass Arbeitsplätze erhalten oder neu geschaffen werden“, so Landeshauptmann Hans Niessl. Wenn es – wie jetzt bei Enercon – dennoch zu einer Betriebsschließung kommt, dann „lassen wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht im Stich“. Bereits im Vorjahr konnte eine Übernahme von Enercon-Mitarbeitern durch Schindler Österreich initiiert werden. Niessl: „Das Land wird gemeinsam mit der Gewerkschaft alles daran setzen, damit auch die jetzt betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst rasch wieder in Beschäftigung kommen.“

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Burgenlandes mit hohem Wirtschaftswachstum und seit langem rückläufiger Arbeitslosigkeit seien die Voraussetzungen gut, dass qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Beschäftigung finden. Auch was die Enercon-Betriebsschließung betrifft, seien „die Chancen gut, dass ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder rasch einen Job finden“, ist Niessl überzeugt. Namhafte Unternehmen wie Porr, Strabag und Schindler hätten bereits Interesse gezeigt, Fachkräfte zu übernehmen.

Bereits im Vorjahr sei es gelungen, dass dutzende Mitarbeiter durch die M.S-Aufzugsmontagen GmbH, einer Tochterfirma der Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH mit Sitz im Forchtenstein, übernommen werden konnten. Der Landeshauptmann: „Wir werden jetzt intensive Gespräche führen und gemeinsam mit der Gewerkschaft nach Lösungen im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer suchen.“

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.burgenland.at

 

 

 

 

 

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