Rad-WM 2018: Für Tirol über 25 Millionen Euro
 Wertschöpfung zu erwarten

 

erstellt am
19. 04. 18
13:00 MEZ

LRin Zoller-Frischauf: „Mehr als eine halbe Million Radfans werden die regionale Wirtschaft beleben!“
Innsbruck (lk) - Der Wirtschaftsstandort Tirol profitiert von der größten Sommer-Sportveranstaltung Tirols vom 22. bis 30. September 2018: Laut einer Studie des internationalen Wirtschaftsprüfungsbüros Ernst & Young wurde bei der letzten Rad-WM im norwegischen Bergen eine Wertschöpfung von 25,3 Millionen Euro erreicht. Insgesamt wurden 650.000 ZuschauerInnen verzeichnet. Von den ausländischen Gästen gaben 80 Prozent an, auf alle Fälle wieder nach Norwegen kommen zu wollen.

„Ähnliche Wertschöpfungs- und Imagewerte sind auch für die Rad-WM in Tirol zu erwarten. Zudem liegen wir für die Radfans geostrategisch noch wesentlich günstiger. Das gilt alleine schon für die Radnationen Italien, Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien, Polen, Tschechien und Slowenien“, betont Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. 1.000 RennfahrerInnen aus 90 Nationen werden in neun Tagen zwölf Radrennen fahren und von 2.000 BetreuerInnen begleitet.

Radfan gibt täglich 139 Euro aus
In der Studie wurde die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Radfans aus dem Ausland mit 4,3 Tagen eruiert. Dabei hat der Rad-WM-Gast im Schnitt täglich 139 Euro ausgegeben. „Das zeigt eindrucksvoll die Bedeutung dieser Weltmeisterschaft für die regionale Wirtschaft auf. Davon profitiert nicht nur die Tourismusbranche, sondern vor allem auch die vielen kleinen Händler vor Ort entlang der gesamten Rennstrecke zwischen der Area 47 im Oberland bis Kufstein im Unterland“, erklärt die Wirtschaftslandesrätin.

Rad-WM als Arbeitsplatzmotor
Für die Region Bergen hat die Studie auch einen klaren Arbeitsmarkteffekt ausgewiesen. „Hier wurden durch die Rad-WM direkt und indirekt insgesamt 350 Arbeitsplätze geschaffen. Das wird auch einen Impuls für unsere regionale Wirtschaft bringen“, ist LRin Zoller-Frischauf überzeugt.

144 Unternehmen im Fahrradhandel
Tirol kann mit 144 Unternehmen im Bereich des Fahrradhandels aufwarten. Davon sind 139 aktive Mitglieder in der Berufsgruppe „Einzelhandel mit Fahrrädern einschließlich Zubehör und Bestandteilen“ sowie fünf aktive Mitglieder in der Berufsgruppe „Großhandel mit Fahrrädern einschließlich Zubehör und Bestandteilen“. Die Fachgruppe Handel mit Mode und Freizeitartikel in der Wirtschaftskammer Tirol, in der sich beide Berufsgruppen befinden, verzeichnet über 9.000 MitarbeiterInnen.

 

 

 

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