Sonderegger: "Menschen in ihrer
 Selbstbestimmung stärken"

 

erstellt am
02. 05. 18
13:00 MEZ

Landtagspräsident bei Versammlung des Blinden- und Sehbehindertenverbands
Schwarzach/Bregenz (vlk) - Landtagspräsident Harald Sonderegger betonte bei der 69. ordentlichen Mitgliederversammlung des Blinden- und Sehbehindertenverbands Vorarlberg (BSVV) am 30. April die Bedeutung dieser Einrichtung als Service- und Anlaufstelle, aber auch darüber hinaus.

Rund 80 Prozent aller menschlichen Wahrnehmungen werden mit den Augen aufgenommen. Der völlige oder teilweise Verlust des Sehvermögens führt in erster Linie zu Benachteiligungen in der Mobilität, aber auch in der Kommunikation. "Für die betroffenen Menschen ist der Blinden und Sehbehindertenverband Vorarlberg als Selbsthilfeorganisation eine gute, offene Service- und Anlaufstelle", hielt Sonderegger bei der Mitgliederversammlung im Haus Ingrüne fest.

Das Angebot des BSVV umfasst Beratung und Hilfestellung aller Art, Betreuung, Hilfsmittelverkauf und verschiedene zusätzliche Sozialleistungen. Darüber hinaus werden u.a. Wander- und Genusstage, Tanzkurse und Kulturreisen organisiert.

"Es ist ein wichtiges Anliegen des Landes, Menschen mit Beeinträchtigungen gleichwertige Lebensbedingungen in der Gesellschaft zu ermöglichen", erklärte der Landtagspräsident. Er erinnerte an das bereits 2006 vom Vorarlberger Landtag beschlossene Chancengesetz, das den gesetzlichen Rahmen absteckt. Das gemeinsame Ziel: "Menschen mit Beeinträchtigung in ihrer Selbstbestimmung zu stärken und ihnen gleichwertige Lebensbedingungen zu ermöglichen." Dazu gehöre der Barriereabbau – sowohl in der Lebenswelt als auch in den Köpfen. In diesem Sinne dankte Sonderegger allen, die daran mitarbeiten, besonders BSVV-Obmann Dieter Wolter.

 

 

 

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