LK Österreich: Josef Moosbrugger
 übernimmt Amt von Hermann Schultes

 

erstellt am
15. 05. 18
13:00 MEZ

Große Herausforderungen: EU-Agrarpolitik und -budget, Herkunft, Klimawandel
Wien (lk-oe) - Josef Moosbrugger wurde am 15. Mai von den Landwirtschaftskammer- Präsidenten als Nachfolger von Hermann Schultes gewählt. Moosbrugger (Jahrgang 1966) stammt aus Dornbirn, bewirtschaftet dort mit seiner Familie einen Ackerbau- und Milchwirtschaftsbetrieb und ist Präsident der LK Vorarlberg. Gleichzeitig wählten die Präsidenten auch weitere Funktionen in der LK Österreich: Schultes ist nun Vizepräsident der LK Österreich, neben den bisher schon amtierenden Präsidenten Franz Eßl (LK Salzburg) und Franz Reisecker (LK Oberösterreich), und Vorsitzender des Ausschusses für Pflanzenproduktion. Den Ausschuss für Bildung und Beratung übernimmt LK Burgenland-Präsident Nikolaus Berlakovich, jenen für Milchwirtschaft der Präsident der LK Tirol, Josef Hechenberger.

Josef Moosbrugger wurde 1966 in Dornbirn geboren, besuchte die Landwirtschaftliche Fachschule Hohenems und bewirtschaftet in seiner Heimatgemeinde, in der er von 1995 bis 2018 auch als Stadtrat fungierte, einen Milchwirtschaftsbetrieb. Moosbrugger war zwölf Jahre lang Funktionär der Jungbauernschaft Landjugend, wurde 1991 Kammerrat der Landwirtschaftskammer und ist seit 1999 Präsident der LK Vorarlberg. Er ist Obmann des Vorarlberger Bauernbundes und Vorsitzender der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GesmbH. Moosbrugger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Als große Herausforderung definiert Moosbrugger die Verhandlungen über die kommende EU-Finanzplanungsperiode 2021 bis 2027. "Dabei geht es für die Landwirtschaft um sehr viel. Wir kämpfen in den nächsten Monaten darum, dass trotz Brexit und Druck aufs EU-Budget unsere Bäuerinnen und Bauern ihre Leistungen für die Gesellschaft im selben Ausmaß weiter erbringen können wie bisher. Kürzungen des Agrarbudgets sind dabei die völlig falsche Antwort. Eine weitere riesige Herausforderung ist der Klimawandel. Hier ist die Landwirtschaft einerseits der erste Leidtragende, andererseits können wir beim Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter nachwachsende Alternativen anbieten", so der neue Präsident der LK Österreich. Als weitere Schwerpunkte seiner Arbeit nennt er den Abbau von übermäßiger Bürokratie und die Umsetzung des Regierungsübereinkommens bei der Herkunftskennzeichnung von Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung.

 

 

 

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