NÖ-Verkehrsprojekt „Europaspange“
 in Tschechien präsentiert

 

erstellt am
25. 05. 18
13:00 MEZ

LR Eichtinger stellte Zukunftsprojekt bei tschechischer Konferenz vor
Hluboka nad Vltavou/St. Pölten (OTS/NLK) - Von Mittwoch bis Freitag, 23. bis 25. Mai, hat auf Einladung Südböhmens das dreitägige „Forum der Partnerregionen Südböhmen“ in Hluboka nad Vltavou stattgefunden. Neben den grenzüberschreitenden Arbeitsprogrammen zwischen Niederösterreich und Tschechien war die von Landesrat Ludwig Schleritzko jüngst präsentierte „Europaspange“ ein wichtiges Thema. Landesrat Martin Eichtinger hat das Land Niederösterreich bei dieser internationalen Veranstaltung vertreten und die Gelegenheit genutzt, um mit der Kreishauptfrau von Südböhmen, Ivana Stráská, die ersten Pläne für das neue Verkehrsprojekt zu besprechen. Das Projekt läuft unter dem Namen „Europaspange“ und soll vor allem das Wald- und Weinviertel mit den benachbarten Wirtschaftsräumen verknüpfen.

„Die neue Verkehrsverbindung wird den Wirtschaftsraum stärken, Jobs im ländlichen Raum schaffen und die bereits hervorragenden Beziehungen zwischen Niederösterreich und seinen tschechischen Nachbarn noch weiter intensivieren“, so Landesrat Eichtinger. „Südböhmen mit seiner Hauptstadt Budweis ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort, dessen Anbindung an das Waldviertel durch die neue Verkehrsverbindung wesentlich verbessert wird“, waren sich Eichtinger und Stráská einig.

„Von der besseren Anbindung an die europäischen Achsen von der Nordsee zur Ägäis und vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer kann der gesamte mitteleuropäische Raum profitieren. Wir sprechen von positiven Effekten für die regionale Wirtschaft in Höhe von 1 Milliarde Euro und von insgesamt 10.000 Arbeitsplätzen. Die positiven Signale der Kreishauptfrau stimmen zuversichtlich, dass auch der Straßenausbau auf tschechischer Seite vorangetrieben wird“, so Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Dementsprechend groß war das Interesse an diesem Projekt seitens der tschechischen Vertreter. Neben den politischen Vertretern nutzte Landesrat Eichtinger zudem auch die Gesprächsmöglichkeit mit dem Direktor des Flughafens Budweis Ladislav Ondrich, da auch dieser von der geplanten Straßenanbindung profitieren wird.

Niederösterreich und Südböhmen verbinden zahlreiche Kooperationen wie die Europaregion Donau Moldau oder das gemeinsame EU-Programm INTERREG zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Neben diesen aktuellen Themen standen die bereits seit vielen Jahren bestehenden erfolgreichen Kooperationen wie das europaweit beachtete grenzüberschreitende Gesundheitsversorgungsprojekt „Health Across“ sowie die Umsetzung des Rettungsabkommens auf der Tagesordnung.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.noel.gv.at

 

 

 

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