Schramböck zu IMD-Ranking: Österreich
 für den Wettbewerb in digitaler Welt rüsten

 

erstellt am
19. 06. 18
13:00 MEZ

Anstieg von Platz 16 auf Platz 15 - Ziel muss sein, in die Gruppe der Besten aufzusteigen
Lausanne/Wien (bmdw) - Das Schweizer Institut für Management-Entwicklung (IMD) bescheinigt Österreich in dem zum zweiten Mal erstellten Ranking zur „Digitalen Wettbewerbsfähigkeit“ Platz 15 unter 63 Staaten. Der Vergleich bildet ab, wie Länder digitale Technologien übernehmen und nutzen, um die Verwaltung, das Geschäftsleben und die Gesellschaft im Allgemeinen zu transformieren. Zum Vorjahr bedeutet das eine Verbesserung um einen Platz. „Der Index zeigt, wir sind digital anpassungsfähiger und agiler geworden. Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, so Digitalministerin Margarete Schramböck. Ziel müsse dennoch sein, in die Gruppe der Besten aufzusteigen und Österreich an die Spitze zu führen und für den für den Wettbewerb in der digitalen Welt zu rüsten: „Es zeigt sich, dass Regierungen, die technologischen Fortschritt fördern, digital wettbewerbsfähiger sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist, neue Technologien zu forcieren, Innovationen voranzutreiben und Forschung und Ideenreichtum zu stärken.“

Ein Land könne jedoch nur so digital wettbewerbsfähig sein, wie es seine Bevölkerung ist. In diesem Zusammenhang verweist die Digitalministerin auf den in der vergangenen Woche im Ministerrat beschlossenen „Pakt für digitale Kompetenz/Fit4Internet“. Fit4Internet ist eine Initiative zum Aufbau von digitalen Kompetenzen für Bürgerinnen und Bürgern. In den drei Fokusgruppen Seniorinnen und Senioren, Berufstätige mittleren Alters mit geringer IT-Affinität und Jugendliche soll eine jeweils bedarfsgerechte Ausbildung angeboten werden. Als Qualitätsmaßstab dient das DigComp-Framework der Europäischen Kommission. „Im internationalen Konkurrenzkampf entscheiden über alle Branchen hinweg immer stärker digitale Kompetenzen - vor allem die Anzahl hochqualifizierter Arbeitnehmer. Es ist unsere Aufgabe, unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die gesamte Bevölkerung ausreichend auf die digitale Transformation vorzubereiten und alle mitzunehmen. Ich bin überzeugt, digitale Kompetenzen sind der Schlüssel in eine erfolgreiche Zukunft und werden neben Schreiben, Rechnen und Lesen die vierte Grundkompetenz“, so Schramböck.

 

 

 

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