Kärnten lud zu Alpen-Adria-Empfang in Alpbach

 

erstellt am
27. 08. 18
13:00 MEZ

LHStv.in Schaunig: Vernetzungstreffen mit jungen kreativen Menschen und Talenten, UnternehmerInnen, Führungskräften – KWF-Vorstand Juritsch: Der Alpen-Adria Raum, ein Raum der Vielfalt mit unterschiedlichen Identitäten, mit Potentialen
Alpbach/Klagenfurt (lpd) - Erstmals war das Land Kärnten im Kontext des Alpen-Adria Raumes mit einer eigenen Veranstaltung bei den Alpbacher Technologiegesprächen vertreten. Beim Alpen-Adria-Empfang – veranstaltet vom Land Kärnten, dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds und dem Club Alpbach Senza Confini – diskutierten am Abend des 24. August junge Menschen aus dem Alpen-Adria-Raum und anderen Regionen mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Weltkärntnerinnen und Weltkärntnern, Führungskräften aus Forschungs- und Bildungseinrichtungen und politischen Vertretern. „Die Ziele waren die Vernetzung von jungen kreativen Menschen und Talenten mit erfahrenen Persönlichkeiten und das Knüpfen neuer verbindlicher Partnerschaften über Ländergrenzen hinweg“, sagt Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

KWF-Vorstand Erhard Juritsch: „Der Alpen-Adria Raum ist ein Raum der Vielfalt mit unterschiedlichen Identitäten, mit Potentialen in Bezug auf Menschen, Forschung, Bildung, Unternehmertum und Technologien. Aktionsräume definieren sich nicht mehr nur alleine durch Landesgrenzen. Wenn Unterschiede in der Kultur genützt werden, gibt es bessere Lösungen.“ Die Veranstaltung wurde im Kontext des Interreg-Projekts „Entrepreneurial Ecosystems Alpe Adria“ durchgeführt.

Der Club Alpbach Senza Confini, Co-Veranstalter des gestrigen Abends, ist ein ehrenamtlicher Verein von Studierenden und Young Professionals aus dem Alpen-Adria Raum, der Stipendien für das Forum Alpbach vergibt und sich für die europäische Idee in der Region stark macht. Der Club besteht seit 15 Jahren und ermöglichte in dieser Zeit über 300 Stipendiaten und Stipenidatinnen die Teilnahme am Forum.

Die Vertreter des Landes Kärnten nutzen den Empfang auch, um die Vorzüge der Technologieregion Südösterreich und des Forschungsstandorts Kärnten hervor zu streichen, die mit dem 1,6-Milliarden-Euro-Investment von Infineon und der Ansiedlung von zwei Forschungsschwerpunkten der Silicon Austria Labs gewaltigen Vorwärtsschub erfährt. „Über bundeslandübergreifende Kooperationen und Beteiligungen haben wir in den vergangenen Jahren das Land konsequent auf zukunftsträchtige Forschungs- und Technologiebereiche ausgerichtet. Im Bereich der elektronikbasierten Systeme sind wir auf dem Weg zu einer der Spitzenregionen Europas. Meine Botschaft hier beim Empfang lautete unter anderem: ‚Kommen Sie nach Kärnten, hier gibt es großartige Möglichkeiten in perfekter Umgebung‘“, so Schaunig.

Unter den Gästen waren unter anderem: Infineon-Österreich-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, der Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach Caspar Einem, der Geschäftsführer des Europäischen Forums Alpbach Philippe Narval, KWF-Vorstand Sandra Venus, Martin Smoliner und Alina Lindermuth vom Club Alpbach Senza Confini, Matej Gregorec vom Bled Strategic Forum, Anton Plimon vom Austrian Institute of Technology, Unternehmensgründerin Urska Starc-Peceny, Silicon-Alps-Geschäftsführer Günther Lackner.

 

 

 

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