"150 Jahre Opernhaus am Ring"

 

erstellt am
29. 08. 18
13:00 MEZ

Auftakt in die Jubiläumssaison 2018/2019 der Wiener Staatsoper
Wien (staatsoper) - Mit dem beliebten, bereits zur Tradition gewordenen Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. September 2018 startet die Wiener Staatsoper in die neue Saison 2018/2019, die ganz im Zeichen des Jubiläums „150 Jahre Opernhaus am Ring“ steht. Sechs Opernwerke, ein Ballett, ein Konzert und zwei Matineen stehen auf dem Programm des ersten Staatsopernmonats in der neuen Spielzeit, hinzu kommen mehrere Sonderveranstaltungen in der KINDEROPER | AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE sowie ein konzertantes Gastspiel mit Le nozze di Figaro in der Hamburger Elbphilharmonie. Im Gustav Mahler-Saal bildet ein dreitägiges Symposium den Auftakt zu den Veranstaltungen rund um das Jubiläum „150 Jahre Opernhaus am Ring“.

Der Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. September 2018 bietet wieder spannende Einblicke hinter die Kulissen des Opern- und Ballettbetriebs mit u. a. Proben mit Publikumslieblingen wie KS Ildikó Raimondi, Zoryana Kushpler, Liudmila Konovalova und Robert Gabdullin, einer Technik- und Bühnenshow mit szenischen Ausschnitten, der Ausstellung von Kostümen, Requisiten, historischem Notenmaterial und vielem anderen mehr. Für die zwei Termine (14.00 und 17.30 Uhr) werden seit Anfang August kostenlose Zählkarten an den Bundestheaterkassen ausgegeben (Restkarten erhältlich).

Die erste Vorstellung der neuen Spielzeit ist Bizets Carmen, für die sich am Donnerstag, 6. September 2018 erstmals der Vorhang in der Saison 2018/2019 hebt. In der Titelpartie gibt die französische Mezzosopranistin Clémentine Margaine ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, erstmals sind im Haus am Ring Marcelo Álvarez als Don José, Erwin Schrott als Escamillo, Sorin Coliban als Zuniga und Manuel Walser als Danca?ro zu erleben. Anita Hartig verkörpert die Micaëla. Frédéric Chaslin dirigiert erstmals Carmen an der Wiener Staatsoper.

Reprisen: 9. und 12. September
Am Freitag, 7. September 2018 wird Strauss’ Ariadne auf Naxos wiederaufgenommen: KS Adrianne Pieczonka verkörpert die Titelpartie, KS Stephen Gould den Tenor/Bacchus, KS Sophie Koch den Komponisten, Daniela Fally die Zerbinetta, Jochen Schmeckenbecher den Musiklehrer und KSCH Peter Matic den Haushofmeister. Svetlina Stoyanova, in dieser Saison Stipendiatin von Novomatic, gibt als Dryade ihr Debüt im Haus am Ring, ihre Staatsopern-Rollendebüts geben Rafael Fingerlos als Harlekin und Jinxu Xiahou als Scaramuccio. Patrick Lange leitet erstmalig Ariadne auf Naxos im Haus am Ring.

Reprisen: 10. und 13. September
Die letzte Premierenproduktion der vergangenen Spielzeit, Carl Maria von Webers Der Freischütz, steht ab Samstag, 8. September 2018 wieder auf dem Staatsopernspielplan. Ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Christopher Ventris als Max, Anna Gabler als Agathe, Chen Reiss als Ännchen, Tomasz Konieczny als Caspar und KS Falk Struckmann als Eremit. Samuel Hasselhorn, neu im Staatsopern-Ensemble, gibt als Ottokar sein Debüt am Haus. Clemens Unterreiner ist als Cuno zu erleben, Gabriel Bermúdez als Kilian und KS Hans Peter Kammerer als Samiel. Sebastian Weigle dirigiert erstmals Der Freischütz an der Wiener Staatsoper.

Reprisen: 11. und 14. September
Die Vorstellungen von Der Freischütz am 11. September und Ariadne auf Naxos am 13. September 2018 werden über www.staatsoperlive.com weltweit in HD übertragen.

Im Rahmen von „Oper live am Platz“ werden im September 20 Vorstellungen live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen, den Auftakt macht Ariadne auf Naxos am 7. September 2018.

Weiters nimmt das Wiener Staatsballett am 15. September den Ballettklassiker Giselle wieder auf (Reprisen am 17., 21., 24., 26., 30. September, 3., 9. und 20. Oktober); es folgen Vorstellungen von La traviata u. a. mit Albina Shagimuratova als Violetta, Pavol Breslik als Alfredo und KS Simon Keenlyside als Giorgio Germont (Dirigent: Evelino Pidó, Aufführungen am 16., 20. und 23. September); Werther u. a. mit Dmitry Korchak in der Titelrolle, KS Sophie Koch als Charlotte und Clemens Unterreiner als Albert (Dirigent: Frédéric Chaslin; 22., 25. und 28. September) sowie Don Pasquale mit u. a. Ambrogio Maestri als Don Pasquale, Andrea Carroll als Norina und René Barbera als Ernesto (Dirigent: Evelino Pidò; 29. September, 2., 6. Oktober).

Im September sind außerdem ein Solistenkonzert mit Günther Groissböck und Gerold Huber (19. September) sowie die Matineen Kammermusik der Wiener Philharmoniker 1 (22. September) und Ensemblematinee im Mahler-Saal 1 (30. September) angesetzt.

Ein dreitägiges Symposium (17. bis 19. September, jeweils ab 9.00 Uhr im Gustav Mahler-Saal) zur Geschichte der Oper in Wien ist die erste der zahlreichen Aktivitäten der Wiener Staatsoper rund um ihr 150jähriges Jubiläum, das im Mai 2019 gefeiert wird.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.wiener-staatsoper.at/150

 

 

 

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