Wissenschaftliche Leistung in der
 Meeting Industry ausgezeichnet

 

erstellt am
04. 10. 18
13:00 MEZ

Wien (acb) - Das Austrian Convention Bureau (ACB) verlieh zum sechsten Mal den Award Best Meeting Thesis Austria für besondere wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Meeting Industry. Jessica Huf, Absolventin der FHWien der WKW, gewann die Auszeichnung mit ihrer Bachelorarbeit "Die Implementierung der Erlebniskomponente in der österreichischen Kongress- und Tagungsbranche".

Am 3. Oktober fand im Austria Trend Hotel Savoyen Vienna die Verleihung des diesjährigen Best Meeting Thesis Austria Awards statt. Damit ehrt der Dachverband der österreichischen Kongress- und Tagungsbranche Studenten und Absolventen für ihre wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Meeting Industry. "Das ACB hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Studierende an die Tagungsindustrie heranzuführen. Die Best Meeting Thesis ist ein wesentlicher Baustein in diesem Bemühen", hob ACB Präsident Christian Mutschlechner die Bedeutung hervor.

Dieses Jahr präsentierten vier Absolventinnen und Absolventen der FHWien der WKW ihre Bachelorarbeiten den Vorstandsmitgliedern des Austrian Convention Bureaus (ACB). In zwangloser Runde diskutierten Forscher und Tagungsexperten über die eingereichten Themen, wie das Beschwerdemanagement auf Social Media, die Sicherheit von Kongressdestinationen, Erlebniskomponenten für Kongresse und die Bedürfnisse der Generation Y. "Die Tagungsindustrie erlebt einen permanenten Entwicklungsprozess. Die Themen der bewerteten Arbeiten reflektieren die Bandbreite an Inhalten, mit denen sich die Tagungsindustrie auseinanderzusetzen hat", erklärt Mutschlechner. Jede Arbeit wurde von jeweils sechs Reviewern im Detail begutachtet und anhand ihrer Relevanz und ihrem Nutzen für die Branche sowie der Qualität des Inhaltes bewertet. Zu gewinnen gab es als Hauptpreis einen Flug von Austrian Airlines sowie eine Freiregistratur für die ACB Jahrestagung, die Convention4u.

Wie können Kongresse besondere Erlebnisse schaffen?
Mit dieser Frage setzte sich Jessica Huf, Gewinnerin der Best Meeting Thesis Austria 2018, in ihrer Bachelorarbeit auseinander. In einer umfassenden Literaturrecherche erforschte die gebürtige Niederösterreicherin unterschiedliche Möglichkeiten zur Schaffung besonderer Erlebnisse auf Kongressen. Fünf qualitative Interviews mit österreichischen Veranstaltern von Wirtschaftskongressen zeigten schließlich, welche Möglichkeiten tatsächlich in der Praxis eingesetzt werden. Die Ergebnisse weisen ähnliche Erlebniselemente auf und bestätigen die zunehmende Relevanz des Erlebnistrends für Kongresse. So geht beispielsweise hervor, dass Design, Innenraumgestaltung, wissenschaftliches Programm sowie Rahmenprogramme Potenziale zur Erlebnisschaffung bieten.

Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten rund um die Meeting Industry können jährlich bis zum 30. Juni beim Austrian Convention Bureau eingereicht werden. Zudem stellt das ACB eine umfassende Fachbibliothek zur Verfügung.

Reviewer im Überblick
Renate Androsch-Holzer | RAM congress+events; Gernot Marx | Salzburg Convention Bureau; Christian Mutschlechner | Austrian Convention Bureau; Gerhard Stübe | Kongresskultur Bregenz; Stefan Walter | Mondial Congress & Events; Thomas Ziegler | Design Center Linz

 

 

 

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