Niessl: „Sportbericht bestätigt dynamische
 Entwicklung im burgenländischen Sport“

 

erstellt am
22. 10. 18
13:00 MEZ

6 Millionen Euro Sportförderung: 1.180 Förderfälle positiv behandelt
Eisenstadt (blms) - Der am 18. Oktober im Landtag behandelte Sportbericht für die Jahre 2016 und 2017 „bestätigt die erfolgreiche und dynamische Entwicklung im burgenländischen Sport“, so Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl. In den beiden Jahren sind in 8 Sitzungen des Landessportbeirates in Summe 1.180 Förderfälle positiv behandelt worden – knapp 6 Millionen Euro wurden dem burgenländischen Sport seitens des Landes zur Verfügung gestellt, wobei alle Entscheidungen einstimmig getroffen wurden.

Im „Jahr des Ehrenamts 2018“ betont Niessl auch die Bedeutung von Ehrenamt und Freiwilligkeit für den Sport im Land. Diesem Engagement wird auch in den Sportförderungsrichtlinien vermehrt Rechnung getragen. Seit 2016 ist darin auch die Anrechnung von Eigenleistungen festgeschrieben. Der Sportreferent: „Damit werden die großartigen Leistungen, die von Funktionärinnen und Funktionären insbesondere im Sportstättenbau ehrenamtlich und unentgeltlich erbracht werden, gewürdigt.“ 10% der bewilligten Förderbeträge müssen nicht mit Rechnungen, sondern können mit Aufzeichnungen über geleistete unentgeltliche Arbeitsstunden von ehrenamtlich Tätigen nachgewiesen werden.

Der Sportbericht zeigt auch die Vielfalt des sportlichen Angebots im Land: Als 58. förderbare Sportart wurde der Flugsport (inklusive Modellflug und Fallschirmspringen) in die Richtlinien aufgenommen.

Darüber hinaus konnte auch die Umsetzung von einigen überregionalen Großprojekten mit Hilfe der Sportförderung umgesetzt bzw. eingeleitet werden. Die Sanierung der Leichtathletikanlage in Pinkafeld, der Ausbau des Bundesleistungszentrums für Segeln in Neusiedl am See, der knapp vor der Fertigstellung steht, die Errichtung der Rasenheizung und der Ausbau der Flutlichtanlage im Pappelstadion des SV Mattersburg sind einige Beispiele. Vor kurzer Zeit erfolgte der Spatenstich zur Errichtung einer meisterschaftstauglichen Leichtathletikanlage in Eisenstadt, deren Finanzierung nur nach großen Anstrengungen von Stadt und Land möglich war.

Medaillenrekord für das Burgenland
Auch die sportlichen Erfolge von burgenländischen Sportlerinnen, Sportlern und Mannschaften haben kaum vorstellbare Ausmaße erreicht: 751 Medaillen im Jahr 2016 und 769 Medaillen im Jahr 2017 stehen für einen Medaillenrekord im burgenländischen Sport. Im Vergleich dazu waren es 2003 noch knapp 250 Medaillen bei nationalen und internationalen Titelkämpfen. In den Jahre 2016 und 2017 errangen burgenländische Sportlerinnen und Sportler 125 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, bei den Olympischen Spielen holten Thomas Zajac und Tanja Frank mit Bronze die einzige österreichische Medaille. 1.397 Mal standen Sportlerinnen und Sportler bei nationalen Titelkämpfen auf dem Siegespodest.

Das Burgenland selbst war Austragungsort von nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen – zum Beispiel zählen die in Oberwart ausgetragenen European Open zu den größten Judoveranstaltungen der Welt.

Serviceleistungen für Vereine
„Das Land Burgenland war und ist aber auch stets bemüht, die ehrenamtlichen Funktionäre nicht nur durch Förderungen zu unterstützen, sondern ihnen auch Hilfestellung bei der Bewältigung der organisatorischen und rechtlichen Aufgaben anzubieten“, so Niessl weiter. Ein wichtiges Zeichen dafür ist die österreichweit einzigartige Installierung eines Vereinsombudsmannes. Mit Mag. Wolfgang Rebernig konnte dafür ein Fachmann gewonnen werden, der allen burgenländischen Vereinen – nicht nur den Sportvereinen – kostenfrei zur Verfügung steht und sie bei der Bewältigung der Vereinsarbeit bestmöglich unterstützt. Auch im Sportreferat werden jährlich über 100 persönliche Beratungsgespräche mit Vereins- und Verbandsfunktionären geführt, Finanzierungspläne gemeinsam erstellt und weitere knapp 100 Beratungen in den Förderbereichen Spitzensport, Vorbereitungsmaßnahmen und sportmedizinische Betreuungsmöglichkeiten durchgeführt.

Bewegungsprojekt „Urfit“
Auch das landeseigene Bewegungsprojekt „Urfit“ erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Was im Oktober 2009 als Pilotprojekt mit 15 Schulen begann, hat sich nunmehr unter der Leitung von Nicole Trimmel zu einer Bewegungsinitiative mit 58 teilnehmenden Schulen und wöchentlich 1.650 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern entwickelt.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.burgenland.at

 

 

 

 

 

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