Rudolf Gelbard 1930-2018

 

erstellt am
24. 10. 18
13:00 MEZ

ÖIG: Tiefe Trauer um Vorstandmitglied Prof. Rudolf Gelbard (1930-2018) – Präsident Florianschütz: „Wir verlieren mit Rudi einen Lehrer und Weggefährten“
Wien (öig) - Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG) zeigt sich nach dem Ableben von Prof. Rudolf Gelbard tief betroffen und unendlich traurig. Wie kein anderer prägte „der Rudi“ als Vorstandsmitglied das Wirken der ÖIG in den letzten Jahrzehnten. Als Kämpfer gegen Antisemitismus, Antifaschist und felsenfester Freund Israels war er uns stets Inspiration und Vorbild. Rudi war einer, wenn nicht der profundeste Kenner des Zionismus und ein unbedingter Verfechter des Existenzrechtes des Staates Israel. Seine Mahnung, auch zu diesem Thema: „Man muss die Vorgeschichte kennen.“ Mit ihm verliert die Vision Herzls einen Kämpfer. Auch beim aktuellen, egal aus welcher Ecke kommenden Antisemitismus, nahm er sich nie ein Blatt vor den Mund und stand stets an vorderster Front gegen Faschisten, Neonazis, Islamisten oder den als „Israelkritik“ verkleideten Antisemitismus.

Der Erste Präsident der ÖIG, Peter Florianschütz (SPÖ) erklärt: „Ich bin tief betroffen und verliere einen Lehrer, Unterstützer, Freund und langjährigen Weggefährten im Kampf gegen Faschismus und Antisemitismus. Er hinterlässt eine Lücke, die nicht zu füllen ist. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Tagen auch bei seiner Frau Inge.“

Der Zweite Präsident der ÖIG, Markus Figl (ÖVP) unterstreicht: „Mit dem heutigen Tod von Rudolf Gelbard verliert Österreich eine Persönlichkeit, die in ihrer Menschlichkeit über die Parteigrenzen hinweg ein großes Vorbild war und bleiben wird. Unser Land verliert mit ihm einen bedeutenden Brückenbauer und aufrechten Kämpfer gegen Rassismus und Antisemitismus. Wir gedenken in tief empfundener Trauer und Dankbarkeit einem großen Österreicher.“

Seine Verdienste um die ÖIG und für zivilgesellschaftliches Engagement in Österreich können nicht genug gewürdigt werden. Er wird seinem Land Österreich, aber auch Israel sehr fehlen.

 

 

 

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