Transporteure begrüßen Ankündigung finanzieller
 Anreize für emissionsarme, emissionsfreie Fahrzeuge

 

erstellt am
02. 11. 18
13:00 MEZ

Fachverbandsobmann Danninger: „Grazer Deklaration“ als Chance für Alternativantriebe bei Lkw – Anreize beschleunigen die Markteinführung
Wien (pwk) - „Wir begrüßen die Ankündigung im Rahmen der „Grazer Deklaration“, finanzielle Anreizsysteme zu schaffen, um emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge schneller in den Markt einzuführen. Dies sehen wir als Chance für Lkw mit Alternativantrieben“, äußert sich Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) positiv zur „Grazer Deklaration“. Diese wurde im Rahmen des informellen Verkehrs- und Umweltministertreffens am 29./30. Oktober verabschiedet.

„Als Transporteure bekennen wir uns zu einer sauberen und umweltfreundlichen Mobilität. Dies beweisen wir, indem wir in die modernste Euro 6 Fahrzeugtechnologie investieren, aber auch Angebote des kombinierten Verkehrs nutzen, um Transportwege optimal zu gestalten“, so der Obmann.

Mautbefreiung wie in Deutschland
Danninger sieht die Politik gefordert, um entsprechende finanzielle Anreize für den Umstieg auf alternative Antriebsarten zu schaffen. Er meint: „Gerade die Ankündigung im Rahmen der Deklaration, wonach emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge finanziell in der Anschaffung gefördert werden sollen, nehmen wir gerne für den Straßengütertransport auf. Wir schlagen der Politik daher vor, dass Lkw mit Alternativantrieben wie z.B. E-Lkw oder Flüssiggasbetriebene Lkw (LNG) von der fahrleistungsabhängigen Maut in Österreich befreit werden. In Deutschland hat man mit der jüngsten Entscheidung zur Mautbefreiung solcher Fahrzeuge bewusst einen Schritt in diese Richtung gesetzt. Diesen sinnvollen Weg kann man auch in Österreich entsprechend nachgehen“, so Danninger, und er appelliert an die Politik, entsprechende Gesetzesänderungen vorzunehmen.

 

 

 

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