Finanzielle Unterstützung für Entwicklungsländer

 

erstellt am
27. 11. 18
13:00 MEZ

Wien (pk) - Zur Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung in Entwicklungsländern legt die Regierung den Entwurf des IFI-Beitragsgesetzes 2018 zur österreichischen Beteiligung an der Wiederauffüllung internationaler Entwicklungsfonds vor ( 382 d. B. ).

Für internationale Finanzinstitutionen, bei denen Österreich Mitglied ist, sollen folgende zusätzliche Kapitalanteile beschlossen werden: 1.507 zusätzliche Anteile in Höhe von 120.635 US-Dollar im Rahmen der allgemeinen Kapitalerhöhung der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, sowie 2.025 zusätzliche Anteile in selber Höhe für die selektive Kapitalerhöhung. Die Internationale Finanzkorporation sieht von Seiten Österreichs 173.475 zusätzliche Kapitalanteile von je 1.000 US-Dollar vor. Der von der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung verwaltete Globale Umweltfazilität-Treuhandfonds soll zum siebenten Mal mit 50,5 Mio. wiederaufgestockt werden. Der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung soll zum elften Mal mit einem österreichischen Beitrag von 16 Mio. wiederaufgefüllt werden.

Österreich setzt damit einen Schritt zur Erreichung der 2005 vom Europäischen Rat beschlossenen ODA-Quote (Official Development Assistance Quote), die bis 2020 eine Selbstverpflichtung für Beiträge in Höhe von 0,7% des Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit vorsieht. Die öffentliche Verschuldung wird sich durch Beitragsleistungen bis Ende des Jahres 2047 um 0,04 % des BIP bzw. 249 Mio. erhöhen, ist den Erläuterungen der Regierungsvorlage zu entnehmen.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
https://www.parlament.gv.at
http://www.eu2018parl.at

 

 

 

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