Faßmann gratuliert „Wissenschaftler
 des Jahres“ Nuno Maulide

 

erstellt am
07. 01. 19
13:00 MEZ

Chemiker Nuno Maulide gewinnt renommierte Wahl des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten
Wien (bmbwf) - „Nuno Maulide ist Österreichs Experte für organische Chemie. Bei seiner Arbeit als Professor für Organische Chemie an der Universität Wien widmet er sich der synthetischen Entwicklung von schwer zugänglichen Naturstoffen. Dabei ist ihm wichtig, dass diese chemischen Reaktionen möglichst ressourcenschonend und ohne Verschwendung ablaufen sollen. Heute wurde er vom Klub der Bildungs-und Wissenschaftsjournalisten zum Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet. Ich gratuliere Nuno Maulide sehr herzlich zu dieser absolut verdienten Auszeichnung“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann am 7. Jänner anlässlich der Auszeichnung von Professor Nuno Maulide.

Der 39-jährige Portugiese, der seit 2013 an der Universität Wien forscht, kann auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Er hat zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, bereits 2011 wurde er mit einem Starting Grant des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnet. 2016 bekam der in Lissabon geborene Chemiker außerdem einen mit bis zu zwei Millionen Euro dotierten Consolidator Grant des ERC. Im Rahmen dieser Förderung gelang es Maulide unter anderem eine Methode zu entwickeln, mit der sich der etwa in der Nahrungsmittelindustrie stark nachgefragte Alkohol Menthol in einem einzigen Produktionsschritt aus dem Ausgangsstoff Citronellal herstellen lässt, ohne dass dabei auf teure und umweltschädliche Metalle zurückgegriffen werden muss. Nuno Maulide ist auch Mitglied der Jungen Akademie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und seit 2017 im Vorstand des Österreichischen Wissenschaftsfonds.

„Die Zusammenarbeit mit Nuno Maulide habe ich – als früherer Vizerektor der Universität Wien – in bester Erinnerung. Maulide beeindruckte mich immer wieder durch seine Kreativität, seine Zielstrebigkeit und seine Erfolge. Ich wünsche ihm für seine weitere Arbeit viel Erfolg und alles Gute“, so Faßmann abschließend.

 

 

 

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