Österreich mit 333 Polizisten auf
 100.000 Einwohner über EU-Durchschnitt

 

erstellt am
04. 01. 19
13:00 MEZ

Brüssel/Wien (bmi) - Österreich liegt mit einem Anteil von 333 Polizistinnen und Polizisten auf 100.000 Einwohnern über dem EU-Durchschnitt. Dieser lag in der Europäischen Union 2016 bei 318 Polizisten. Spitzenreiter war Zypern mit 573, das Schlusslicht Ungarn mit 90 Polizisten.

Laut "Statistischem Amt der Europäischen Union" (Eurostat) kamen 2016 in der Europäischen Union 318 Polizistinnen und Polizisten auf 100.000 Einwohner. Österreich lag mit einem Anteil von 333 Polizisten über dem EU-Durchschnitt. Spitzenreiter war laut Eurostat-Daten Zypern mit einer Quote von 573 Polizisten, Schlusslicht Ungarn mit nur 90.

Insgesamt nahm die Zahl der Polizisten europaweit in den vergangenen Jahren ab. 2016 waren es 1,6 Millionen, ein Rückgang um 3,4 Prozent gegenüber 2009. In Österreich hingegen stieg die Zahl der Polizistinnen und Polizisten (inklusive Polizeischülerinnen und -schüler) von 28.920 am 1. Dezember 2016 auf 30.245 am 1. Dezember 2018.

Hinter Zypern rangieren Malta (505 Polizisten auf 100.000 Einwohner), Griechenland (492), Kroatien (490), Lettland (461), Italien (453), Portugal (451), die Slowakei (410), Slowenien (398), Tschechien (383), Spanien (361), Belgien (342), Bulgarien (335), Österreich (333), Frankreich (326), Luxemburg (320), die Niederlande (299), Estland (298), Deutschland (297), Litauen (290), Irland (278), Polen (263), Rumänien (242), Schweden (203), Dänemark (186), Finnland (137) und Ungarn (90). Der Anteil weiblicher Polizisten ist von 2008 mit 16,7 Prozent auf 21,1 Prozent 2016 gestiegen.

Aufnahme NEU
In Österreich wird seit 1. Jänner 2019 das neue Aufnahmeverfahren mit einem einheitlichen Standard in allen Bundesländern durchgeführt. "Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass künftig innerhalb von zwei knapp aufeinander folgenden Testtagen entschieden wird, ob die Bewerberin oder der Bewerber für den Polizeiberuf geeignet ist", sagt Innenminister Herbert Kickl. "Den Bewerberinnen und Bewerbern wird unnötiges Warten bisher oftmals länger als ein Jahr erspart. Drei bis maximal fünf Monate nach der Bewerbung können die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Ausbildung beginnen."

Jungen Interessentinnen und Interessenten solle dadurch der Auswahl- und Aufnahmeprozess sowie der Einstieg in den Beruf erleichtert werden, ergänzt der Innenminister. "Das neue Polizei-Aufnahmeverfahren ist ein entscheidender Faktor für die Besetzung von zusätzlichen 2.100 Planstellen und 2.000 Ausbildungsplätzen bei der Polizei", sagt Kickl.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.bmi.gv.at

 

 

 

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