Neuer Touristenhotspot - Historische
 Tramway startet in Wien

 

erstellt am
12. 04. 19
13:00 MEZ

Wien (portele) - Themenfahrten mit historischen Tramway-Zügen des Wiener Tramwaymuseums bereichern das Fremdenverkehrsangebot in Wien um eine zusätzliche Touristenattraktion. Das Besondere daran: Die Tramwayfahrten sind erstmals individuell online buchbar und werden auf breiter Basis weltweit angeboten.

Wien ist "der" Touristenhostspot in Österreich und entwickelt sich seit Jahren äußerst positiv. Dem fügt jetzt das Wiener Tramwaymuseum WTM, das weltweit größte seiner Art, einen neuen Schwerpunkt für Wiens Gäste hinzu:

Die Themenfahrten mit historischen Straßenbahnen werden in Zusammenarbeit mit

  • BigBus, dem weltweit größten Hop-On Hop-Off Buslinienbetreiber, unterstützt von der
  • Wiener Wirtschaftskammer, die bei der Auswahl der für die jeweiligen Themen mit ihren bestgeeigneten Fremdenführerinnen und Fremdenführer ihr Know-how einbringt, angeboten.

Die Fahrten werden immer live kommentiert begleitet.

Auch die weltweite Vermarktung wird in dieser Kooperation durchgeführt.

Das Wiener Tramwaymuseum
Diese weltweit größte auf eine Stadt bezogene Sammlung wurde von Helmut Portele 1966 gegründet und seitdem kontinuierlich aufgebaut. Sie umfasst heute 109 denkmalgeschützte Straßenbahnwagen. Viele dieser Fahrzeuge und andere Exponate aus der Sammlung können im Verkehrsmuseum Remise der Wiener Linien besichtigt werden.

Erstmalig kann das Wiener Tramwaymuseum seine "fahrenden Denkmälern", die Fahrzeuge unterstehen dem Denkmalschutz, nicht nur für Gruppen, sondern international buchbar anbieten. Die Stadt Wien gemeinsam mit den Wiener Linien ermöglicht seit über 50 Jahren, das eine Sammlung, die von der Pferdetramway aus 1868 bis zum ULF-Versuchsträger aus 1992 reicht, erhalten werden kann. Damit wird sowohl die Museumslandschaft als auch der Tourismus Wiens um eine wahre Perle bereichert.

Tourismusdirektor Norbert Kettner: "Die neuen Themenfahrten mit den historischen Tramway- Wagen sind ein begrüßenswertes Angebot nicht nur für geschichtlich interessierte Gäste, die Wien aus neuer Perspektive erleben wollen. Sie leisten einen Beitrag zur smarten, weil umweltschonenden, Fortbewegung in der Stadt und bieten eine ideale Ergänzung zu bestehenden Touren für BesucherInnen Wiens. Durch Einbindung der FremdenführerInnen ist erstklassige Wissensvermittlung ebenso wie ein nicht zu unterschätzender Beitrag zur lokalen Wirtschaft garantiert. Ein großartiges Angebot, auch für die WienerInnen."

Über Big Bus Tours

Big Bus Tours ist der weltweit größte Anbieter von Besichtigungsfahrten in offenen Doppeldeckerbussen und bietet Rundfahrten durch 19 Städte auf drei Kontinenten.

Die Sightseeing-Touren bieten einen flexiblen Ansatz zur Erkundung von Städten. Bei jeder Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus gibt es an zahlreichen interessanten Stationen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten.

In Wien ist BigBus heuer bereits das sechste Jahr Bestandteil der touristischen Landschaft. Hop-On Hop-Off Buslinien eignen sich besonders zur Verteilung von Touristen zu weniger frequentierten Bereichen.


1. Themenfahrt mit Museumstramway Thema: "Wien auf historischen Pfaden"
Das Jugendstiljuwel Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz ist Ausgangspunkt einer fantastischen Reise durch Wiens Zentrum, die vom Ambiente historischer Tramway-Wagen aus erkundet wird. Vom ehemaligen Stationsgebäude der Stadtbahn aus geht es allabendlich auf Schienen weiter zum Schwarzenbergplatz. Rechts grüßt die Karlskirche, das letzte große Werk des barocken Stararchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach. Links zeigt sich der Musikverein in seiner ganzen Pracht mit seinem von Theophil Hansen konzipierten Großen Musikvereinssaal, der als Kronjuwel unter den Konzertsälen dieser Welt gilt und von dem Wien seinen musikalischen Neujahrsgruß mit dem Neujahrskonzert alljährlich in alle Kontinente sendet.

Den nächsten Einblick in die Vielfalt Wiens Stadtarchitektur gibt der Schwarzenbergplatz, einer gelungenen harmonischen Kombination, die moderne Akzente zwischen gründerzeitlicher Bebauung, dem Hochstrahlbrunnen und dem "Denkmal zu Ehren der Soldaten der Sowjetarmee", setzt.

Vom Schwarzenbergplatz kommend biegt die Tramway in Wiens Prachtboulevard, den Ring, ein. Rechter Hand zeigt sich der Stadtpark, eine der vielen Grünoasen im Zentrum Wiens, die sich nicht nur für beschauliche Spaziergänge anbietet, sondern auch ein vielschichtiger Treffpunkt für Jung und Alt ist. Nächstes Highlight ist der Julius-Raab-Platz. Das bekannteste Gebäude am Platz ist die Urania, Kino, Volksbildungshaus und eine von drei Sternwarten in Wien. Mit einer Schmalseite grenzt das 1913 als k.u.k. Kriegsministerium erbaute imposante Regierungsgebäude an den Platz.

Nach der Querung des Donaukanals, landet man im zweiten Bezirk Wiens. In diesem Teil der "Mazzesinsel", Wiens historischem jüdischen Zentrum, wird ein weiterer geschichtsträchtiger Ort erschlossen. Eingeschlossen von Donaukanal und Donau war und ist diese "Insel" ein Ort der Begegnung und Integration orthodoxer jüdisch geprägter Kultur, bürgerlicher Traditionen und einfacher Leute, dem mit der Wirtschaftsuniversität Wien zuletzt auch modernstes studentisches Leben eingehaucht wurde. Im Zentrum der Mazzesinsel liegt der Praterstern, der den Mittelpunkt einer direkten Achse zwischen Reichsbrücke und Stephansplatz bildet. An ihm zeigt sich einmal mehr die Vielfalt und Weitsicht Wiens städteplanerischer Größe: Der moderne Verkehrsknotenpunkt verbindet Tradition und Moderne, ist Zugang zum Prater - gleichermaßen Vergnügungsort und Naturschutzgebiet - und auch ein Ausgangspunkt für die Erschließung neuen Wohnraums.

Über die Taborstraße, eine der ältesten Handelsstraßen Wiens mit dem Mauthaus, geht es wieder in Richtung Wien Innere Stadt. Die ehemalige Bedeutung der Taborstraße als Handels - und Kommerzstraße spiegelt sich nicht nur an den vielen alten Bürgerhäusern wider oder dem Spital der Barmherzigen Brüder, lange Zeit bekannt und beliebt wegen der kostenlosen Behandlung Bedürftiger, sondern auch an den vielen Gaststätten, die in und um die Taborstraße für jeden Geschmack und jede Gesellschaftsschicht angesiedelt waren.

Entlang des Donaukanals, über den Schottenring, vorbei an Börse, Universität, Burgtheater und Rathaus mit Blick auf Volks- und Burggarten, endet die Tramwayfahrt wieder am Ausgangspunkt beim Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz.

Es ist Abend geworden. Wien zeigt sich jetzt von einer neuen Seite, die erforscht und genossen werden will. Egal ob kulturell, gastronomisch oder einfach nur gemütlich konsumiert wird.

Beobachten Sie die Angebote, da in nächster Zeit weitere unterschiedliche Themenfahrten allabendlich abwechseln werden!

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.tram.at
http://www.bigbustours.com

 

 

 

 

 

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