Mit Upcycling eine zweite Chance im Arbeitsleben

 

erstellt am
16. 04. 19
13:00 MEZ

1,84 Millionen Euro für Beschäftigungsprojekt „Sinnergie – Wege zur Teilhabe“
Salzburg (lk) - Upcycling heißt, etwas aus einem Abwärts-Kreislauf wieder nach oben zu bringen und aufzuwerten. Beim Projekt „Sinnergie – Wege zur Teilhabe“ geschieht das mit kaputten oder alten Dingen in der Werkstatt. Doch nicht nur die bekommen hier eine zweite Chance, sondern auch die Frauen, die dort beschäftigt sind. Die Initiative unterstützt sie beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.

Die neue Salzburger Initiative startete Anfang April und wird in den ersten zwei Jahren mit insgesamt 1,84 Millionen Euro je zur Hälfte vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Land Salzburg gefördert. Projektträgerin ist die Firma ibis acam Bildungs GmbH.

Barrieren abbauen
Landeshauptmann Wilfried Haslauer will damit die Erwerbstätigkeit von Frauen weiter forcieren: „Kinderbetreuungspflichten, ein Qualifikationsverlust oder gesundheitliche Einschränkungen machen die Rückkehr in eine Erwerbsarbeit oft schwierig. ‚Sinnergie‘ hilft beim Abbau solcher Barrieren und schafft Voraussetzungen für ein selbstbestimmteres Leben“, ist der Landeshauptmann überzeugt.

Niederschwelliger Zugang zum Arbeitsplatz
Die Upcycling-Kreativwerkstatt bietet Frauen einen niederschwelligen Arbeitsplatz. Schrittweise wird so ihre Beschäftigungsfähigkeit aufgebaut. Gleichzeitig werden sie individuell beraten und begleitet. In der Werkstatt verdienen sie ihr eigenes Einkommen, finden wieder in ein selbstbestimmtes Leben zurück und entkommen der Armutsspirale. Weitere Angebote wie Kinderbetreuung, Ergotherapie oder psychotherapeutische Begleitung stehen ebenfalls zur Verfügung. In Workshops, Seminaren und Deutschkursen können sich die Teilnehmerinnen nach ihren Bedürfnissen weiterbilden.

 

 

 

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