Kickl: Asylanträge sinken weiter

 

erstellt am
13. 05. 19
13:00 MEZ

Innenminister: Eine konsequente Asylpolitik beschere sinkende Asylantragszahlen
Wien (bmi) - "Die Zahl der Asylanträge ist von 2017 auf 2018 um knapp 45 Prozent gesunken", sagte Innenminister Herbert Kickl am 13. Mai 2019 in Wien. In Zahlen ausgedrückt: 2017 wurden 24.735 Asylanträge gestellt, 2018 waren es 13.746. Verglichen mit dem ersten Quartal 2018 ging 2019 die Zahl um mehr als 25 Prozent zurück (5.110 - 3.827).

Asylanträge seit 2014
28.064 Asylanträge wurden 2014 in Österreich gestellt. Ein Jahr später waren es 88.340, ein Allzeithoch. Im Jahr 2016 wurden 42.285 Asylanträge gestellt, 24.735 im Jahr 2017, und 13.746 im Jahr 2018. Dieser Rückgang sei das Ergebnis einer konsequenten und nachhaltigen Asylpolitik, betonte der Innenminister. "Wir werden nicht nachlassen, Österreich für Schlepper und Illegale, die versuchen, das Asylwesen zu missbrauchen, so unattraktiv wie nur möglich zu machen." Mit einem schärferen Asyl- und Fremdenrecht, mit dem Fokus auf Strafffällige und auf schnelle und effiziente Verfahren und auch mit dem Begriff "Ausreisezentrum" laute die Botschaft, "wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen".

BFA leistet hervorragende Arbeit
Kickl hob die Arbeit des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) hervor. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl leisteten eine hervorragende Arbeit und konnten den Berg an Asylanträgen abbauen", sagte er. "Wir sind bei den personellen Ressourcen gut aufgestellt. Der Fokus liegt auf schnellen Verfahren im Schnitt liegen wir beim BFA bei drei Monaten , auf Rückführung, auf Straffällige, auf Aberkennung."

Und mit der Bundesbetreuungsagentur werde sichergestellt, "dass in Asylverfahren mit einer geringen Erfolgsaussicht keine falschen Erwartungen bei den Betroffenen geweckt werden. Die Bundesbetreuungsagentur führt zu mehr Kontrolle, Effizienz und geringeren Kosten für den Steuerzahler."

Grundversorgung
In der Grundversorgung sind mit 1. Mai 2019 insgesamt 37.822 Personen, knapp 16.000

 

 

 

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