68. Wiener Festwochen

 

erstellt am
08. 05. 19
13:00 MEZ

Glanzvolle Eröffnung im Zeichen heimischer Musikerinnen – live in ORF 2 und 3sat – TV-Übertragung vom Ratshausplatz am 10. Mai um 21.20 Uhr
Wien (orf) - Festspielzeit in Wien! Am Freitag, dem 10. Mai 2019, eröffnen die 68. Wiener Festwochen am Rathausplatz ihre aktuelle Saison. Auf der dort bereits aufgebauten Bühne wurde heute, am Dienstag, dem 7. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz das Eröffnungsprogramm präsentiert, das der ORF auch diesmal wieder – live um 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat – überträgt. Beim glanzvollen Opening stehen heuer die Frauen der heimischen Musikszene – Komponistinnen, Instrumentalistinnen und Performerinnen – im Rampenlicht. Der musikalische Reigen bietet eine Reise durch die Jahrzehnte mit Werken von Chanson bis Rap, von Wienerlied bis Pop. Das Line-up ist mit Größen wie Clara Luzia, Soap&Skin, der Rapperin Esra Özmen alias EsRap, der Bratschistin und Sängerin Jelena Popržan, Schauspielerin Katharina Straßer und Dialektsängerin Birgit Denk vorwiegend weiblich. Unter der musikalischen Leitung von Marlene Lacherstorfer, die auch Teil der modernen Volksmusik-Formation ALMA ist, treten an diesem Abend gelebter Diversität weiters u. a. Hip-Hopper Skero sowie Wiener-Tschuschenkapelle-Gründer Slavko Ninic auf. Die ORF-Bildregie der von Filmemacherin Mirjam Unger in Szene gesetzten Show übernimmt Leopold Knötzl. Zum Medientermin begrüßten der neue Festwochenintendant Christophe Slagmuylder, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl.

Musikalische Symbolkraft vom Rathausplatz in die Welt
„Ich freue mich außerordentlich auf diese Wochen und speziell auch auf die Eröffnung, die immer eine große Symbolkraft hat und einen Reigen von unterschiedlichen Performances, Theaterereignissen, Installationen und Interaktionen eröffnet, die Wien auch mit der Welt verbinden und heuer sehr stark in die Bezirke gehen sowie unter Christophe Slagmuylder neue Zeichen setzen“, so die amtsführende Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Was mich in diesem Jahr ganz besonders freut: Wir haben ein großartiges Ensemble von Künstlerinnen, die dieses Eröffnungsprogramm gestalten und damit ein Zeichen setzen für Solidarität, generationenübergreifendes Handeln und ein starkes Statement für Frauen“, so die Stadträtin.

„Alles hier in Wien ist ein bisschen eine Premiere für mich. Ich bin sehr aufgeregt und glücklich, diese Momente mit den Menschen zu teilen“, sagt der neue Festwochenintendant Christophe Slagmuylder, der kurzfristig die Leitung des im Vorjahr zurückgetretenen Intendanten Tomas Zierhofer-Kin übernommen hat. „Es ist sehr wichtig, wie und wo man ein Festival startet. Es kommt auf die Dramaturgie und die Geschichte an, die hier von der Wiener Innenstadt ausgeht. Wir vermitteln vom Rathausplatz aus eine Botschaft: wie diese Stadt ist, wie sie sein sollte, ein Ort, an dem geschätzt wird, dass es einen kulturellen Austausch zwischen Menschen und Identitäten gibt, ein Ort der Offenheit, Inklusion, Generosität und Gleichheit. Ich freue mich sehr auf diese Momente“, so der Belgier.

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Die Eröffnung der Wiener Festwochen ist ein alljährlicher Höhepunkt im ORF-Kulturkalender. Wenn Zehntausende Menschen zusammenkommen, um die verbindende Kraft der Musik und die Vielfalt der Kulturen zu feiern, entsteht immer wieder eine überwältigende, beglückende Atmosphäre. Es ist ein starkes Statement der Zusammengehörigkeit, ein positives, wenngleich auch nachdenklich stimmendes Signal aus Wien, das wir in ganz Österreich und über 3sat auch in Deutschland und in der Schweiz sichtbar und hörbar machen. Besonders freut uns, dass Wien diesmal seine starke weibliche Seite zeigt. Mögen die Stimmen der Musikerinnen von vielen gehört werden!“, so Traxl.

Die ORF-Übertragung der Festwocheneröffnung ist auch via https://TVthek.ORF.at als Live-Stream sowie sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand im Rahmen eines Schwerpunkts verfügbar.

Wiener Festwochen u. a. in „kulturMontag“ und „Kultur Heute“
Kurz nach der Live-Übertragung der Eröffnungsgala vom Rathausplatz sind die Wiener Festwochen Thema im ORF-„kulturMontag“. Am 13. Mai um 22.30 Uhr in ORF 2 präsentiert die Sendung einen Ausblick auf das diesjährige Festival unter der Leitung des Belgiers Christophe Slagmuylder, der kurzfristig die Leitung des im Vorjahr zurückgetretenen Intendanten Tomas Zierhofer-Kin übernommen hat. Der neue Prinzipal sieht das traditionsreiche Festival in einem politischen Kontext und setzt dabei auf eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem. Stars wie Robert Wilson, Milo Rau und Romeo Castellucci oder Festwochen-Newcomer wie der thailändische Filmemacher Apichatpong Weerasethakul, der sein erstes Projekt für einen Bühnenraum liefert, sind mit an Bord. Slagmuylder will mit Produktionen die Offenheit und Neugier auf das scheinbar Fremde und Unbekannte fördern, das Festival ist für ihn ein Fenster zur Welt, das gesellschaftspolitische Themen in den Fokus stellt.

ORF III begleitet die Wiener Festwochen ab 13. Mai umfangreich im Rahmen der „Kultur Heute“-Rubrik „Sichrovskys Foyer“ um jeweils 19.45 Uhr. So stattet der ORF-III-Moderator insgesamt fünf Inszenierungen einen Besuch ab. Am Montag, dem 13. Mai, präsentiert „Kultur Heute“ seine Nachkritik zu Mariano Pensottis Theaterstück „Diamante“ in der Erste Bank Arena. In der Woche darauf, am Montag, dem 20. Mai, steht Krystian Lupas „Proces“ aus der Halle E im MuseumsQuartier auf dem Programm. Am 27. Mai folgt die Nachkritik zu „Deponie Highfield“ von René Pollesch aus dem Akademietheater. Der künstlerischen Performance „La vita nuova“, die in den Gösserhallen dargeboten wird, widmet sich Heinz Sichrovsky am Mittwoch, dem 29. Mai. Zum Finale folgt am Donnerstag, dem 30. Mai, ein weiteres Theaterstück aus dem MuseumsQuartier: „Mary Said What She Said“ von Robert Wilson und Darryl Pinckney mit Isabelle Huppert in der Titelrolle der Mary Stuart.

Die aktuelle TV-Kulturberichterstattung des ORF im Rahmen von „Zeit im Bild“ und „Kultur Heute“, der „Daytime“-Sendungen und „Wien heute“ (u. a. mit einem Live-Einstieg anlässlich der Eröffnung am 10. Mai) widmet sich ebenfalls den Produktionen und Ereignissen der Wiener Festwochen 2019.

Umfassende Berichterstattung in den ORF-Radios
Das Wiener Kulturfest ist auch Thema in ORF-Radios Ö1 und FM4 – so u. a. in den Ö1-„Journalen“ und im Ö1-„Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr).
FM4 berichtet laufend über das Programm und spezielle Events der Festwochen – mit Beiträgen, Interviews, Programmtipps und Kartenverlosungen. Außerdem ist der Sender am 7. und 8. Mai beim „Sound Ride“ des Festivals mit dabei. Diese Music-Sessions in der Bim (Zustiegsmöglichkeiten: Schwedenplatz und Karlsplatz) präsentieren musikalische Newcomer/innen und etablierte Namen der österreichischen Musikszene. Auf dem Line-up des dreitägigen Events stehen etwa die ehemaligen FM4-Soundpark-Acts des Monats Lex Audrey, MIBLU, Love Good Fail, Listen to Leena, Sluff, Palastic und Pauls Jets sowie der Gewinner-Act des FM4 Protestsongcontests 2014, das Rap-Duo EsRap.

Wiener Festwochen auf ORF.at, in der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT
Ein eigener Schwerpunktkanal auf news.ORF.at bringt Vorschauen und aktuelle Berichte zu den wichtigsten Premieren, Produktionen und Schwerpunkten des Festivals, bündelt weitere Storys aus dem gesamten ORF.at-Netzwerk und stellt eine Auswahl interessanter Posts aus den sozialen Medien bereit.

Die ORF-TVthek wird auf https://TVthek.ORF.at u. a. die Übertragung der Eröffnung österreichweit als Live-Stream bereitstellen und darüber hinaus einen Video-on-Demand-Schwerpunkt mit Sendungen und Beiträgen zu den Wiener Festwochen einrichten.

Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen der Kultur-Topstory (Seite 110) und des Magazins „Kultur und Show“ (ab Seite 190) über Eröffnung, Höhepunkte und Programm (Seite 415) der Festwochen.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Die Nachrichten-Rubrik "Österreich, Europa und die Welt" widmet Ihnen PaN – Partner aller Nationen

 

 

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at