Landeshauptleutekonferenz: Kunasek
 informiert über Bundesheer

 

erstellt am
17. 05. 19
13:00 MEZ

Länderchefs bedankten sich für Katastrophenhilfe und waren interessiert an weiteren Investitionen
Klagenfurt/Wien (bmlv) - Verteidigungsminister Mario Kunasek war am 16. Mai Gast bei der Landeshauptleutekonferenz in Taggenbrunn. Der Minister bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Ländern und berichtete über die laufenden Einsätze im In- und Ausland, die bevorstehende Adaptierung der Tauglichkeitskriterien, die Herausforderungen bei den vergangenen Einsätzen während der starken Schneefälle in weiten Teilen Österreichs sowie die Personalsituation in Anbetracht der bevorstehenden Pensionierungswelle.

„Ich bedanke mich bei den Landeshauptleuten für die gute Zusammenarbeit und biete an, dort wo es gewünscht ist, die Kommunikation weiter zu intensivieren. Gemeinsam haben wir in der Bevölkerung bereits eine breite Unterstützung für unser Bundesheer erzielen können“, sagt Kunasek.

Kunasek hob auch die Bedeutung der Militärkommanden als Schnittstellen zu den Landesbehörden hervor, womit eine rasche Hilfe gewährleistet werden kann und versicherte, keine Kasernenschließungen im ländlichen Raum zu planen - vielmehr sei das Bundesheer ein wichtiger Arbeitgeber in den Ländern.

An die Landeshauptleute richtete er das Ersuchen zu prüfen, dort wo es landesgesetzliche Einschränkungen gibt, Übungsräume für die Soldaten zu öffnen. Gerade bei den Einsätzen im vergangenen Winter habe es sich gezeigt, wie wichtig es für die Sicherheit wäre, wenn Hubschrauberpiloten in bislang gesperrtem Gebiet für den Ernstfall üben dürften.

Die Landeshauptleute bedankten sich unisono für die geleisteten Einsätze und die rasche Hilfe in Katastrophenfällen. Auch die geplanten Änderungen bei den Tauglichkeitskriterien fanden großen Zuspruch. Aber auch Wünsche nach Investitionen in die Infrastruktur und neues Gerät, nach verstärkter Übungstätigkeit und Stärkung der Miliz wurden an den Verteidigungsminister herangetragen, sowie die Bedeutung des Assistenzeinsatzes an der Grenze für die Sicherheit der Bevölkerung hervorgehoben.

 

 

 

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