Sozialmedizinische und soziale
 Dienste 2019 stark nachgefragt

 

erstellt am
19. 08. 19
13:00 MEZ

LR Teschl-Hofmeister: Rund 1,8 Millionen Einsatzstunden im ersten Halbjahr
St. Pölten (nlk) - „Im ersten Halbjahr 2019 wurden bereits rund 1,8 Millionen Einsatzstunden erbracht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um rund 23.000 Einsatzstunden“, zieht Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister Bilanz zur Entwicklung der sozialmedizinischen und sozialen Dienste in Niederösterreich. „Immer mehr Niederösterreicherinnen und Niederösterreich möchten so lange wie möglich zu Hause betreut werden. Mit dem Angebot der 24-Stunden-Betreuung und mit der mobilen Pflege können wir diesen Bedürfnissen gut nachkommen und entlasten zudem unsere Pflege- und Betreuungszentren“, so Teschl-Hofmeister.

Das Land Niederösterreich verfügt derzeit über 181 Sozialstationen mit rund 17.100 Betreuten pro Monat, wobei ein Klient bzw. eine Klientin im Monat rund 17 Stunden lang betreut wird. Insgesamt sind pro Monat etwa 4.330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen tätig. Im Jahr 2018 leisteten die Rechtsträger insgesamt 3.579.592,47 Einsatzstunden, was einer Förderleistung von insgesamt 101.599.768,86 Euro entspricht. Die Förderleistung wird von der Sozialhilfe, den Krankenkassen und dem NÖGUS erbracht.

Mit einem Mehr von rund 23.000 Einsatzstunden im Bereich der sozialmedizinischen und sozialen Dienste liegt das erwartete Wachstum für das Jahr 2019 unter dem – aufgrund der Prognose des Altersalmanachs 2018 – festgelegten Ausmaß. Vor allem durch die Abschaffung des Pflegeregresses besteht eine erhöhte Nachfrage an stationären Pflegeplätzen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren, die derzeit aber ebenfalls gut gedeckt werden kann. Derzeit nehmen 18,9 Prozent der Pflegebedürftigen mobile Angebote in Anspruch. 8,6 Prozent erhalten eine 24-Stunden-Betreuung, und 9,8 Prozent befinden sich in stationärer Pflege in Pflege- bzw. Betreuungsheimen. Die verbleibenden 62,6 Prozent erhalten ausschließlich „informelle Pflege“, also Selbstpflege oder familiale Pflege.

Über alle Fragen zu Pflege und Betreuung gibt die kostenlos von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter 02742/9005-9095 bzw. per e-mail unter post.pflegehotline@noel.gv.at erreichbare NÖ Pflegehotline Auskunft.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.noel.gv.at

 

 

 

 

 

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