Übung "CONTRA 2019" in Eisenstadt

 

erstellt am
12. 09. 19
13:00 MEZ

Eisenstadt/Wien (bmi) - Die burgenländische Polizei führte am 11. September 2019 gemeinsam mit dem Bundesheer und anderen Blaulichtorganisationen in Eisenstadt die groß angelegte Übung "CONTRA 2019" zum Schutz kritischer Infrastruktur durch. An der Übung "CONTRA 2019" nahmen die Polizei, das Bundesheer, die Feuerwehr, das Rote Kreuz und der Arbeitersamariterbund teil insgesamt 232 Polizistinnen und Polizisten, 150 Soldaten des Bundesheeres, 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes, acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitersamariterbundes und zehn Feuerwehrmänner.

Das Übungsszenario stellte eine nicht genehmigte Demonstration vor dem ORF-Landesstudio in Eisenstadt dar, die aus den Fugen geriet: Molotowcocktails verletzten Menschen, die Polizei löste die Demo auf, zahlreiche Teilnehmer wurden festgenommen. Ein Demo-Teilnehmer konnte jedoch ins ORF-Gebäude eindringen. Bei ihm wurden Anschlagspläne gefunden, woraufhin die Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastruktur in Kraft gesetzt wurden. Zur Unterstützung erfolgte ein sicherheitspolizeilicher Assistenzeinsatz des Bundesheeres.

"Eine solche Übung ist jährlich abzuhalten, das ergibt sich aus der Richtlinie über die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem Bundesheer sowie dem dazu erlassenen Übungskalender des Innen- und Verteidigungsministeriums. War man im Vorjahr von einem Terroranschlag ausgegangen, so stand diesmal die Infrastruktur im Mittelpunkt", sagte der burgenländische Landespolizeidirektor Martin Huber.

"Ziel der Übung war es, einerseits den Einsatz von verschiedenen Polizeikräften in Sonderlagen, andererseits aber auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesheer und externen Organisationen zu üben", sagte Huber.

"Die Polizei ist vorbereitet, auf verschiedene Szenarien angemessen zu reagieren, und wir haben bei der Übung gesehen, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Polizeikräften, den Blaulichtorganisationen, Ämtern und Behörden funktioniert", resümierte der burgenländische Landespolizeidirektor.

 

 

 

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