Österreich und Bulgarien gemeinsam engagiert
 für EU-Integration des Westbalkans

 

erstellt am
07. 10. 19
13:00 MEZ

Nationalratspräsident Sobotka trifft bulgarischen Staatspräsidenten Radev zu Arbeitsgespräch
Sofia/Wien (pk) Im Zeichen der guten bilateralen Beziehungen stand am 4. Oktober ein Arbeitsgespräch zwischen Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und dem bulgarischen Staatspräsidenten Rumen Radev im Parlament. "Bulgarien ist für Österreich nicht nur auf politischer Ebene ein wichtiger Partner. Sowohl bilateral als auch auf europäischer Ebene stehen wir in engem Kontakt", betonte Sobotka und sprach sich für eine Intensivierung der parlamentarischen Kontakte zwischen beiden Ländern aus. Darüber hinaus gelte es aber auch, den Fokus auf eine Verstärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zu legen, meinte Sobotka unter Hinweis auf den Umstand, dass Österreich der zweitgrößte Investor in Bulgarien ist. Es bedürfe gemeinsamer Anstrengungen, um den Markt für österreichische Unternehmen noch attraktiver zu machen und somit auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität in der Region zu leisten.

Sowohl Sobotka als auch Radev erinnerten an die gute und enge Kooperation im Zuge der EU-Ratspräsidentschaften Bulgariens und Österreichs im Jahr 2018. "Schon bei der Vorbereitung des Vorsitzes und der Erstellung eines gemeinsamen Programms haben sich beide Staaten sehr gut abgestimmt. Diese enge und reibungslose Zusammenarbeit hat unsere seit 140 Jahren bestehenden diplomatischen Beziehungen noch weiter vertieft und ist für mich wegweisend für die Zukunft", unterstrich der Nationalratspräsident.

Zentrales Thema des Treffens war auch die Heranführung des Westbalkans an die Europäische Union, wobei beide Seiten von der strategischen Notwendigkeit sprachen, den sechs Staaten der Region eine europäische Perspektive anzubieten. Nun gelte es vor allem auch, Skeptiker in der Union zu überzeugen, betonte Sobotka.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
https://www.parlament.gv.at

 

 

 

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