100 Jahre Volksabstimmung –
 „CARINTHIja 2020“: Kärnten in Vielfalt geeint

 

erstellt am
24. 10. 19
13:00 MEZ

LH Kaiser, LR Gruber, LR Schuschnig bei Festkomiteesitzung „100 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ – Ein gemeinsames Jubiläumsjahr im Gedenken an geschichtliche Ereignisse mit Blick auf die Zukunft
Klagenfurt (lpd) -. Vertreter der teilnehmenden Institutionen trafen sich am 23. Oktober im Kärntner Landesarchiv zur Sitzung des Festkomitees „100 Jahre Volksabstimmung“. In Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser und den beiden Landesräten Martin Gruber und Sebastian Schuschnig stellten Kulturabteilungsleiter Igor Pucker sowie Protokollchefin Christiane Ogris das gemeinsam erarbeitet Programm „CARINTHIja 2020“ für das kommende Jahr vor.

Über das gesamte Jahr 2020 wird ein vielfältiger Veranstaltungsbogen gespannt, der im Kern auf drei Säulen ruht: Die offiziellen Feierlichkeiten des Landes Kärnten, die mobile Ausstellung und 89 Ausschreibungsprojekte in den Kategorien „Kultur: Kunst und Brauchtum“, „Schulen und Wissenschaft“. Die Projekte wurden von fachkundigen Jurys ausgewählt. Zusätzlich wird es eine Sonderbriefmarke, eine Hausfahnenaktion, ein Abstimmungsbier und ein Festabzeichen geben.

Seinen Dank richtete Kaiser an seinen Vorgänger, den ehemaligen Kulturreferenten Christian Benger, der den Weg für das Jubiläumsjahr weitestgehend geebnet hatte, ebenso wie an Pucker und Ogris für ihr überdurchschnittliches Engagement. Seine Anerkennung zollte der Landeshauptmann und Kulturreferent aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „In großer Vielfalt wird einerseits der Geschichte zu der wir uns klar bekennen gedacht, und andererseits der Fokus auf die Zukunft gerichtet“, so Kaiser. Wichtig sei ihm, dass sich möglichst viele Kärntnerinnen und Kärntner in den Feierlichkeiten wiederfinden werden, daher ist es ihm ein Anliegen viele Bürgerinnen und Bürger miteinzubinden.

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte sei entscheidend für die Identität der Kärntnerinnen und Kärntner, so Gruber. „Tradition und Brauchtum hochzuhalten ist nicht das Anbeten der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers“, betonte er, in Anlehnung an ein Zitat Gustav Mahlers. Er freue sich heute schon auf ein gemeinsames Fest der Erinnerung das auch die Zukunft anspricht.

 

 

 

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