Wirtschaft der Woche vom 30. 04. bis 06. 05. 2002

   
Gold aus Österreich: Verkaufshit in Japan
Philharmoniker zählt zu den gefragtesten Sammlerstücken weltweit
Tokio/Wien (pte) - Seit der japanische Dirigent Seiji Ozawa die Wiener Philharmoniker beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2002 dirigiert hat, erfreut sich die österreichische Goldmünze "Philharmoniker" großer Beliebtheit im "Land der aufgehenden Sonne". Insgesamt konnten 60.000 Unzen das entspricht einem Gesamtgewicht von rund 1,8 Tonnen Gold verkauft werden, berichtet die Japan Times online.
Nach Angaben der Münze Österreich konnten vom Philharmoniker, der erstmals 1989 auf den Markt kam, in diesem Jahr zwischen Januar und April die Absätze vervierfacht werden. "Der Philharmoniker wird seit 2002 in Euro-Währung geprägt und ist damit ein gesetzliches Zahlungsmittel in Österreich", so der Marketing-Sprecher der Münze Österreich, Bernhard Urban, gegenüber pressetext.austria. Insgesamt sind derzeit vier verschiedene Ausfertigungen der Goldmünze erhältlich: eine Unze (31,103 Gramm), eine halbe Unze, eine Viertel Unze und eine Zehntel Unze. Alle Goldmünzen der Serie haben einen Feingehalt von 999,9. "Sie zählen damit zur reinsten Form von Gold, die derzeit weltweit angeboten wird", so Urban. Der Erwerb der Goldmünzen ist in Österreich umsatzsteuerfrei. Eine Unze Gold kostet derzeit 354 Euro.
Im vergangenen Jahr konnte die Münze Österreich 20.000 Unzen im Inland und 50.000 Unzen im Ausland verkaufen, berichtet die Japan Times. Die Bilanz über die gesamten Umsätze der Aktiengesellschaft Münze Österreich werden Mitte Juni erfolgen. Dass es ein erfolgreiches Jahr war, kann Marketing-Sprecher Urban aber schon jetzt bestätigen.

 
Slowakei investiert kräftig in verbesserten Umweltschutz
WKÖ sieht gute Chancen für österreichische Unternehmen
Wien (pwk) - Im heurigen Jahr wird die Europäische Union der Slowakei fast 190 Millionen Euro für den Umweltschutz und die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung stellen. Diese Mittel werden die Angleichung der slowakischen Umweltstandards an das Unionsniveau beschleunigen.
Für die Periode von 1999 bis 2008 ist ein Investitionsvolumen von 4,8 Milliarden Euro für den Umweltschutz geplant. Diese Summe wird vom Staat, von staatlichen Umweltfonds, von den Kommunen, von der Privatwirtschaft sowie über Programme der EU aufgebracht. Zu diesen Programmen gehören ISPA, Instrument for Structural Policies for Pre-accession; PHARE, Poland and Hungary Assistance for Restructing of Economies (unterstützt auch die Slowakei) sowie SAPARD, Special Action for Pre-accession for Agriculture and Rural Development.
Der Anteil der Privatwirtschaft an den Umweltinvestitionen betrug schon im Jahr 1995 50%. Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass dieser Anteil stetig wächst. Auch der Gesamtanteil der Umweltausgaben am BIP soll von ca. 1,7% im Jahr 2002 auf rund 2,5% im Jahr 2008 steigen. Damit liegt die Slowakei im europäischen Spitzenfeld. Das auch im europäischen Kontext sehr gute Abschneiden der Slowakei in Umweltfragen zeigt sich auch darin, dass bei den Beitrittsverhandlungen lediglich sechs Übergangsfristen ausverhandelt wurden. Damit wird schon zum Beitrittszeitpunkt ein Großteil des europäischen Umweltrechts umgesetzt sein, betont der Leiter der Abteilung für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturpolitik, Doz. Stephan Schwarzer.
Besonders in folgenden Bereichen seien, aufgrund der zu erfüllenden Übergangsfristen längerfristig Investitionen zu erwarten: umweltfreundliche Behandlung gefährlicher Abfälle, Recycling von Wertstoffen und Reinigung der kommunalen Abwässer.
Dieser Ökologisierungsschub in der Slowakei berge große Chancen für die Österreichische Wirtschaft. Denn aufgrund ihres hervorragenden Know-hows und ihrer traditionell guten Kontakte mit der Slowakei können österreichische Betriebe auf dem wachsenden Markt sowohl als Lieferanten als auch als Consulter partizipieren, erklärt Schwarzer.

 
  Preisgeld für den Handwerkspreis um 37 Prozent aufgestockt
13. oö. Handwerkspreis 2002 mit 25.000 Euro dotiert Herausragende Handwerksleistungen werden prämiert
Linz (pwk-oö) - Im heurigen Jahr jährt sich der Oberösterreichische Handwerkspreis, eine gemeinsame Initiative der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Oberösterreich und der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zum 13. Mal. Durch die Umstellung auf den Euro wurde heuer das Preisgeld kräftig um rund 37 Prozent aufgestockt. Das Preisgeld für die 1., 2. und 3. Preise beträgt in Summe 25.000 Euro; 15.000 Euro steuert die Raiffeisenlandesbank OÖ., 10.000 Euro das Wirtschaftsressort des Landes OÖ. bei. Zum Vergleich: im Vorjahr betrug die Dotation 250.000 Schilling oder 18.168 Euro.
Mit dem OÖ. Handwerkspreis werden herausragende handwerkliche Leistungen ausgezeichnet, die im Rahmen der Dorf- und Stadtentwicklung in Oberösterreich erbracht werden. Fachgerechte Leistungen bei der Restaurierung und Revitalisierung alter Substanz werden prämiert. Der 1. Rang ist mit 10.000, der 2. Rang mit 6.000, der 3. Rang mit 4.000 Euro dotiert. Zum Wettbewerb zugelassen sind Arbeiten, die in Oberösterreich oder in den angrenzenden Ländern (In- und Ausland) bis zu einer Entfernung von maximal 50 Kilometer erbracht und im Jahr des Wettbewerbes oder im Laufe des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres abgeschlossen wurden. Teilnehmen können Betriebe, die ihren Stammsitz in Oberösterreich haben und Mitglieder der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer OÖ. sind. Einreichungen sollen Name und Adresse des Bewerbers, eine kurze Beschreibung der handwerklichen Leistung mit Angabe des Ortes und der Ausführung, den Ausführungszeitraum sowie Fotos und/oder Pläne enthalten.
Die Unterlagen sind bis spätestens 31. August 2002 an die Sparte Gewerbe und Handwerk der WKOÖ, 4010 Linz, Hessenplatz 3, zu senden.

 
  Gericom: Liquiditäts-Gerüchte stellten sich als falsch heraus
Linz/Frankfurt (pte) - Der Linzer Notebook-Hersteller Gericom hat wegen Gerüchten über angebliche finanzielle Schwierigkeiten einen kleinen Kusrssturz auf dem Neuen Markt hinnehmen müssen. Das Gerücht, das von dem deutschen Börsenmagazin "Der Aktionär" in die Welt gesetzt wurde, hat sich mittlerweile als falsch herausgestellt.
Demnach soll Gericom laut "exklusiven Berichten aus Frankfurter Händlerkreisen" kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehen. Die Aktie brach zwischenzeitlich um bis zu 18 Prozent ein. Der Aktionär riet Anlegern bereits diesen Titel zu meiden". Gericom hat mittlerweile auch auf der Website des Börsenmagazins "heftig dementiert".
Angeblich habe es sich bei den Schwierigkeiten um "Finanzierungsprobleme im Hinblick auf Asienrechnungen" gehandelt. Und als i-Tüpfelchen wurde Gericom sogar der "Verdacht auf Bilanzmanipulation" vorgeworfen. Gericom dementierte die Gerüchte sofort und sprach davon, dass es sich nur um eine Verwechslung handeln könnte. Das Unternehmen habe aktuell ca. 50 Mio. Euro Bankguthaben und keine Bankverbindlichkeiten. Gericom hat geordnete Zahlungsverhältnisse, was auch aus der Bilanz zum 31.12.2001 "gut ersichtlich" hervorgehe, hieß es in einer Stellungnahme der Oberösterreicher. Auch das Asiengeschäft laufe ohne Störung. Lieferforderungen und Lieferverbindlichkeiten würden sich in etwa die Waage halten, darüber hinaus seien sämtliche Forderungen versichert. Der Kurs reagierte auf das Gericom-Dementi positiv, die Aktie bewegte sich wieder nach oben. Am Nachmittag (15.30 Uhr) notierten die Papiere bei 18,80 Euro, aber immer noch 7,84 Prozent im Minus.

 
Die Tiroler Industrie zieht Bilanz: Positiver Trend trotz Konjunkturdelle
Innsbruck (pwk-tirol) - Die Tiroler Industrie konnte sich dem globalen Trend stellen und sich im internationalen Vergleich ausgezeichnet behaupten und ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessern. Real legte die Tiroler Wirtschaft um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu und erwirtschaftete insgesamt rund 17,6 Milliarden Euro.
Zu diesem Ergebnis hat die Tiroler Industrie mit einer Steigerung des Produktionswertes von 4,1 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr wesentlich beigetragen. Die Tiroler Industrie wuchs damit deutlich stärker als die österreichische Industrie, die lediglich eine Produktionswertsteigerung von 0,7 Prozent verzeichnen konnte.
Gegen den internationalen Trend und äußerst positiv entwickelte sich auch die Beschäftigungsstatistik innerhalb der Tiroler Industrie. Mit Stichtag 1. August 2001 waren 36.721 Mitarbeiter beschäftigt. Das ist trotz eines Rückgangs von 10 Betrieben ein Beschäftigtenzuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Bundesschnitt ging die Beschäftigungszahl in der österreichischen Industrie um 0,9 Prozent zurück, und zwar auf 430.914 Beschäftigte.
Besonders stolz ist man in der Sparte Industrie auch auf die gestiegenen Lehrlingszahlen. Ende Dezember waren 1.229 Lehrlinge in den 126 Tiroler Industriebetrieben beschäftigt. 382 Lehrlinge im ersten Lehrjahr, ein Plus von 9,5 Prozent gegenüber 2000, unterstreichen die Attraktivität der Lehrberufe in der Industrie und das Engagement der heimischen Betriebe bei der Nachwuchsförderung.
Aber nicht nur beim Wirtschaftswachstum liegt die Tiroler Industrie über dem Bundesschnitt. Bei den Löhnen konnte der Bundesschnitt erstmals knapp überholt werden. So betrug der durchschnittliche Stundenverdienst 2001 Euro 9,78, was eine Überzahlung des Kollektivvertrages von 22,5 Prozent bedeutet.
Die Gehaltserhebung 2001 ergab ein durchschnittliches Ist-Gehalt in der Tiroler Industrie von Euro 2.637,30, was eine Steigerung von 3,5 Prozent gegenüber 2001 und eine Überzahlung des Kollektivvertrages von 21 Prozent bedeutet.
Zu den "Gewinnern" innerhalb der Sparte Industrie zählen vor allem die Holzindustrie mit einem Plus von 11,9 Prozent und die Chemische Industrie mit einem Plus von 10,5 Prozent.
Das bekannte "Sorgenkind" Bauwirtschaft war durch die fehlende Nachfrage und den Konjunkturrückgang sowie die Sparpolitik und den Aufschub zahlreicher wichtiger infrastruktureller Maßnahmen von Bund und Land besonders betroffen was zu einem Rückgang der Produktion führte. Die Lage in der Bauindustrie dürfte sich zum Jahresende 2002 durch den Baubeginn der Unterinntal-Trasse endlich entspannen. Wie bekannt ist, hat der zuständige Bundesminister Matthias Reichhold die entsprechenden Verträge Anfang dieser Woche in Wien unterzeichnet.

Attraktivität des Wirtschaftsstandortes erhalten
Grundsätzlich stellen sich der Tiroler Industrie zwei große Herausforderungen für die Erhaltung der Attraktivität von Tirol als Wirtschaftsstandort:
1. Wie bereits Präsident Dr. Hansjörg Jäger in einer Pressekonferenz vor zwei Wochen ausgeführt hat, kommen auf die Tiroler Wirtschaft und damit auch auf die Tiroler Industrie als einem der größten Arbeitgeber im Land aufgrund der demografischen Entwicklung mittelfristig ein Arbeitskräftemangel zu. Ein spezielles Problem für die Tiroler Industrie sind bereits heute die fehlenden Facharbeiter.
2. Die Transportwegeproblematik besonders im Tiroler bedarf gemeinsamer Anstrengungen von Wirtschaft und Politik unter Einbeziehung der Bevölkerung, da Hausbrand und PKW-Verkehr ebenfalls zu den Verursachern der Umweltproblematik gehören. Die Transportwegeproblematik darf dabei nicht nur auf den Transit beschränkt werden, sondern muss auch den Durchfahrtsverkehr sowie den Ziel- und Quellverkehr umfassen. Eine entscheidende Rolle kommt hierbei der Beschleunigung der Güterbeförderung auf der Schiene zu.

 
Schwarzböck: Hohe Lebensmittelstandards haben ihren Preis
Für Verwaltungs- und Kontrollaufwand in vernünftigem Ausmaß
Altlengbach (aiz) - "Unsere Bauern sind sich ihrer wichtigen Aufgabe als Produzenten von sicheren und hochwertigen Lebensmitteln voll bewusst und erfüllen diese ebenso wie die vielen anderen von der Gesellschaft an sie gestellten Anforderungen gerne." Dies betonte der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, bei einem Lokalaugenschein am Bauernhof der Familie Göschelbauer im Wienerwald am Donnerstag (02. 05.).
Gleichzeitig stellte Schwarzböck klar, dass die hohen österreichischen Standards nicht mehr weiter von den EU-Standards abdriften dürften, denn schon jetzt sei der Bauer mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand und mit vielen Kontrollen eingedeckt. "Die Kontrollen über Pflegemaßnahmen und Produktionsauflagen dürfen nicht ins Unermessliche steigen, denn sonst ist die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr gegeben", so Schwarzböck.
Der Konsument solle mit seiner bewussten Kaufentscheidung zeigen, ob er die hohe Qualität der Produkte und die damit in Verbindung stehenden Gütesiegelprogramme und Produktionsprozesse honoriert, sagte Schwarzböck. Es sei klar, dass die hohen Standards bei Nahrungsmitteln auch mit höheren Produktionskosten verbunden sind und daher ihren Preis haben. "Die heimischen Bauern erwarten auch von der Verarbeitungswirtschaft und vom Handel entsprechende Preise für ihre Produkte", so der Präsident. Dazu gehöre auch, dass die Transparenz entlang der Lebensmittelkette gewährleistet bleibt: "So bald der Bauer sein Produkt an die Kette abgibt, muss er sicher sein, dass der Verarbeiter genau so sorgsam damit umgeht, wie er selbst." Auch müssten die Arbeitsbedingungen für die Bauern im vor- und nachgelagerten Bereich so gestaltet sein, dass die Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährdet wird.

Landwirtschaftskammern und AMA kooperieren bei Antragstellung
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Agrarmarkt Austria (AMA), Gerhard Wlodkowski, betonte, die Abwicklung der Mehrfachanträge "so praxisgerecht und kundenfreundlich wie möglich zu halten". Derzeit gehe die Bearbeitung der Anträge in den Bezirksbauernkammern reibungslos vor sich. Bis zum 15.05. werden über 160.000 Anträge auf Flächen- und Tierprämien bei der AMA eingehen. Der Generalsekretär der Präsidentenkonferenz, August Astl, hob die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaftskammern und AMA beim Ausfüllen der Anträge hervor. So sind die Bezirksbauernkammern für die Entgegennahme und Ersterfassung der Anträge zuständig und helfen beratend weiter.
Auch AMA-Vorstandsvorsitzender Georg Schöppl lobt das gemeinsame Vorgehen: "Wir haben ein System geschaffen um das wir europaweit beneidet werden." Heuer hat jeder der 163.000 potenziellen Antragsteller von der AMA - für seinen Betrieb individuell gestaltet - ein Antragsformular zugesandt bekommen. In diesem Formular sind alle wesentlichen Daten, so weit bekannt, vorgedruckt, führte Wlodkowski aus. Im Idealfall sei daher nur mehr, nach genauer Überprüfung durch den Landwirt, die Leistung der Unterschrift notwendig. Der Landwirt könne sich so in vielen Fällen viel Arbeit beim Ausfüllen ersparen.

Kontrolle notwendig
"So wenig populär Kontrollen auch sein mögen, so wichtig sind sie, damit wir jederzeit nachweisen können, dass in Österreich das Geld an die richtige Adresse kommt", sagte Wlodkowski. Jährlich werden durch die Agrarmarkt Austria rund EUR 1,3 Mrd. ausgezahlt. Es sei klar, dass diese Leistungsabgeltung in der Auslage stehe und die Öffentlichkeit dies aufmerksam verfolge. Um eine ordnungsgemäße und sachgerechte Verwendung dieser Gelder sicherzustellen seien wirksame Kontrollen unumgänglich. "Daher gibt es für die AMA genaue Vorgaben seitens der EU, wie und wie viel zu kontrollieren ist. Dies reicht von der Auswahl der zu kontrollierenden Betriebe bis zur Vorgehensweise bei der vor Ort-Kontrolle", führte Wlodkowski aus. Durchgeführt werden die Kontrollen vom technischen Prüfdienst (TPD) der Agrarmarkt Austria.
Laut EU-Verordnung müssen mindestens 5% der Mehrfachanträge Flächen und 5% der Mehrfachanträge Tiere (10% bei Schafen und Ziegen) vor Ort kontrolliert werden. Da Österreich über eine funktionierende Rinderdatenbank verfügt, verringerte sich die Vor-Ort-Kontrolle auf 5%. Damit anerkennt Brüssel die Qualität der Rinderdatendank und die hohe Meldegenauigkeit der heimischen Landwirte.
Insgesamt sind zwischen 150 und 200 AMA-Kontrollore jährlich unterwegs, um Stichprobenkontrollen durchzuführen. Kontrolliert werden vor Ort alle Sachverhalte, die für die Berechnung der Prämienhöhe relevant sind. Das heißt, die Kontrolle kann sich auf sämtliche beantragte Maßnahmen beziehen. In der Regel umfasst sie eine Überprüfung aller relevanten Unterlagen (MFA, Flächenbogen, Flächennutzungsliste, Katasterpläne, Tierlisten, Bestandsverzeichnis, Saatgutnachweise, Düngemittelaufzeichnungen). Nach der Unterlagenprüfung erfolgt eine Sachverhaltsfeststellung vor Ort, das heißt, förderungsrelevante Flächen werden identifiziert, besichtigt beziehungsweise vermessen. Förderungsrelevante Tiere werden gezählt beziehungsweise die Kennzeichnung kontrolliert (Ohrmarken). So bald das Prüfberichtsformular vom Antragsteller Landwirt) unterzeichnet wird, ist die Prüfung abgeschlossen.

 
Gewerbeordnung: WKÖ begrüßt praxisgerechte Lösung
Mitterlehner: Gesetzeslösung anstelle komplizierter Verordnungen - Modernisierung der Meisterprüfung betont Qualitätssicherung
Wien (pwk) - Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt das hart erarbeitete Ergebnis bei der Novellierung der Gewerbeordnung als praxisnahe Lösung. "In diesem emotional besetzten Themenbereich konnte dem Interesse der Konsumenten an einem breiten Waren- und Dienstleistungsangebot entsprochen werden, ohne den geordneten Berufszugang und die Qualitätssicherung in der Berufsausübung über Bord zu werfen", zeigt sich der Generalsekretärstellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, Reinhold Mitterlehner, in einer ersten Reaktion auf den Regierungsentwurf, der am Dienstag (30. 04.) den Ministerrat passiert hat, grundsätzlich zufrieden.
Wesentliche Verbesserungsvorschläge der Wirtschaftskammer wurden berücksichtigt: Anstelle einer komplizierten Verordnungslösung sind die Rechte und Nebenrechte der Gewerbetreibenden nach wie vor im Gesetz geregelt. Die Systematisierung und Ausweitung der Nebenrechte bringt insbesondere für den Handel wesentliche Vorteile. Durch die Bestimmungen über die Kridadelikte als Gewerbeausschluss bzw. -entziehungsgrund soll künftig eine Chance auf Neubeginn nur bei redlichem Scheitern bestehen. Mit dem modularen System der Meisterprüfung wird eine berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung gefördert. "Feinabstimmungen diverser Berufsbilder wie Bestatter, Zahntechniker und Optometristen sowie legistische Verbesserungen werden noch in Verhandlungen im Rahmen des Wirtschaftsausschusses vorgenommen werden", merkt Mitterlehner an.
Der Handel, der durch die Novelle zu einem freien Gewerbe wird, gewinnt vor allem durch die Ausweitung der Nebenrechte. So können Teilgewerbe als Nebenrechte ausgeübt und Gesamtaufträge leichter übernommen werden. "Damit wird dem Wunsch des Konsumenten nach 'Leistungen aus einer Hand' und dem Anliegen des Handels zur Ausweitung seiner naheliegenden Geschäftsmöglichkeiten entsprochen", betont Mitterlehner. "Ein Hardwarehändler kann künftig in einem Gesamtauftrag die komplette Installation einer Anlage übernehmen, auch wenn zB noch Verlegungen der Stromleitung notwendig sind." Selbstverständlich müssen aber diese Leistungen, die Elektrotechnikern vorbehalten sind, nach wie vor von jenen durchgeführt werden. Der Lebensmittelhandel wird alle Speisen verabreichen können, wenn es nur in einfacher Form erfolgt - damit haben die Streitigkeiten um gebratene Würste und Sojalaibchen ein Ende. Ausgenommen vom freien Gewerbe werden weiterhin der Handel mit Waffen, Arzneimittel, Gifte etc. sein.
"Nachdrücklich begrüßt wird von der Wirtschaftskammer auch die Aufhebung der Beschränkungen bei Teilgewerben: die maximale Anzahl von fünf Arbeitnehmern wird fallen und die Lehrlingsausbildung künftig ermöglicht", so der Generalsekretär zum Gewerbeordnungsentwurf.

 
  Hilfe für die richtige Lehrlingsauswahl
WK-Karriereberatung unterstützt auch Lehrbetriebe bei der Auswahl der geeignetsten Lehrstellen-Kandidaten
Linz (pwk-ooe) - Nicht nur den Jugendlichen steht die WK-Karriereberatung mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, den richtigen Beruf zu finden, auch für Firmen ist diese WK-Serviceleistung eine wertvolle Unterstützung bei der Auswahl des betreffenden Lehrstellen-Kandidaten. So haben im Jahr 2001 insgesamt 110 Firmen für 1550 Kandidaten bei der WK-Karriereberatung Tests in Auftrag gegeben, um eine Entscheidungsgrundlage für die richtige Lehrlingsauswahl zu erhalten.
Die Leiterin der WK-Karriereberatung Mag. Christine Groer aus der Praxis: "Viele Firmen können ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, aus einer Vielzahl von Bewerbungen jenen Jugendlichen herauszufinden, der am besten für die offene Lehrstelle geeignet ist." Um die Auswahl des zukünftigen Lehrlings zu erleichtern bzw. zu unterstützen, bietet die WK-Karriereberatung deshalb den Unternehmen entsprechende Entscheidungshilfen an. Gegen einen Unkostenbeitrag werden die Jugendlichen auf ihre Eignung hin überprüft. Dabei haben die Unternehmen die Möglichkeit, unter verschiedenen bewährten Auswahlverfahren zu selektieren:
Der kaufmännische Test nimmt u. a. die Kenntnisse in den Bereichen Rechtschreibung, exaktes Rechnen, Konzentrationsfähigkeit und Ausdrucksvermögen genau unter die Lupe. Testdauer: 1,5 Stunden. Kosten pro Person: 17 Euro.
Beim Techniktest müssen die Kandidaten beispielsweise ihre Fähigkeiten beim technischen Zeichnen und branchenspezifischen Grundwissen unter Beweis stellen. Darüber hinaus werden auch die Konzentrations- und Beobachtungsgabe bzw. das physikalisch-technische Verständnis u. dgl. abgetestet. Testdauer: 2 Stunden. Kosten pro Person: 22 Euro.
Aufgabengebiete für den handwerklichen Test sind etwa Arm-, Hand- und Fingergeschicklichkeit, Reaktionsvermögen oder räumliches Vorstellungsvermögen. Testdauer: 2,5 Stunden. Kosten pro Person: 28 Euro.

Für weitere Informationen steht interessierten Firmen die WK-Karriereberatung im WIFI-Gebäude, Wiener Straße 150, 4024 Linz, Tel. (0732) 7800/354, 355, 469 oder 544, E-Mail: karriere@wkooe.at, zur Verfügung.

 
Beschränkung der Gastgartenöffnungszeiten an Bedarf angeglichen
Rossmann: "Erster Schritt in Richtung Liberalisierung des Gastgewerbes"
Wien (bmwa) - Anlässlich der Vorlage des Gesetzesentwurfs zur Gewerbeordnung im heutigen Ministerrat begrüßte Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann die darin enthaltenen Änderungen für das Gastgewerbe.
"Gastgärten und "Schanigärten" können künftig auch außerhalb der bisher vorgesehenen Frist vom 15. Juni und 15. September bis 23 Uhr geöffnet sein", begrüßte Rossmann den Wegfall der saisonalen Begrenzung der Gastgartenöffnungszeiten.
Weitere Positiva gebe es in Bezug auf den Würstelstand. Erstens entfalle nun die sinnlose Aufzählung des Speisenkatalogs, so Rossmann, und zweitens dürfen nun Speisen einfacher Art verabreicht werden. Bier werde aber weiterhin nur in den handelsüblich abgefüllten Gefäßen verkauft.
In diesem Zusammenhang wies Rossmann darauf hin, dass der Alkoholausschank an Jugendliche weiterhin im Gesetzestext verankert bleibe. Dies sei ein wichtiges Signal seitens der Politik sowohl an Jugendliche als auch Gewerbetreibende. Damit solle verhindert werden, Jugendlichen unter 16 Jahren die Tür für den Alkoholkonsum zu öffnen.

 
Novomatic Walzen- AWPs reüssieren am tschechischen Markt
1000 Always Hot, Burning Hot, Ultra Hot auf Prager Messe verkauft
Gumpoldskirchen (pts) - Nach dem durchschlagenden Erfolg des Always-Hot Dreiwalzenslots bei der Svet Zabavy 2001 in Prag bewiesen die Novomatic Group of Companies und ihre Tochtergesellschaften Austrian Gaming Industries (AGI) und European Data Projekt (EDP) bei der diesjährigen World of Entertainment vom 25.-27. April in Prag, dass es noch schneller, noch heißer und noch spannender geht.
Von den präsentierten sensationellen Neuauflagen der Always Hot, den schon vor ab heiß begehrten Burning Hot und den brandneuen Ultra-Hot - Walzengeräten fanden 1.000 Maschinen reißenden Absatz. Und belegen klar den Trend zu qualitativ höchstwertigen Walzengeräten aus dem Hause Novomatic am tschechischen AWP-Markt, wie AGI-Geschäftsführer Erich Kirchberger im Anschluss an die Prager Messe bilanzierte. Damit hat die Novomatic Group of Companies einmal mehr nicht nur mit der Größe des Messestandes neue Dimensionen erreicht.
Ausschlagendgegebend für diesen sensationellen Erfolg ist das Vertrauen der Kunden in die Qualität der Produkte von AGI und EDP, die von der langjährigen internationalen Erfahrung der Novomatic Gruppe, ihrer enormen Entwicklungsinvestitionen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes der AGI und der internationalen Vorreiterrolle des Global Players aus Österreich im Bereich High-end Casinotechnologie auch im AWP-Bereich profitieren.
Mit diesem durchschlagenden Erfolg haben die Novomatic Group of Companies sowie AGI und EDP endgültig neue Qualitätsmaßstäbe in den Reformstaaten vorgegeben, die absolut internationalen Standards entsprechen. Und die traditionell große Bar und die unermüdliche Livemusik waren einmal nicht nur Zentrum des Messegeschehens auf der Svet Zabavy 2002 in Prag, sondern auch Ausgangspunkt eines enormen Qualitätsschubs in den Spielhallen des zukünftigen EU-Mitgliedes Tschechische Republik.

 
LHStv. Pfeifenberger: Tourismus-Erfolg durch richtige Entscheidungen
Von November bis März 2002 gab es über 2,7 Mio. Nächtigungen (plus 1,1 Prozent)
Klagenfurt (lpd) - Mehr Nächtigungen, mehr Umsatz: Die heurige Kärntner Wintersaison brachte ein hervorragendes Ergebnis. Trotz der keineswegs guten Schneesituation konnte ein sehr gutes Ergebnis in der heimischen Freizeitwirtschaft erzielt werden. Im März 2002 wurden in Kärnten 629.388 Übernachtungen verzeichnet, dies sind um 13,6 Prozent mehr als im März des Vorjahres. Dies gab Kärntens Tourismusreferent LHStv. Karl Pfeifenberger in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Werner Bilgram, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, am Montag (29. 04.) bekannt.
Der Tourismusreferent führte die positiven Ergebnisse auf rechtzeitig und richtig getroffene Entscheidungen zurück. So habe die Seilbahnwirtschaft rund 73 Mio. Euro in die Verbesserung der Infrastruktur investiert. Das Team der Kärnten Werbung unter Werner Bilgram habe ausgezeichnete Arbeit geleistet, lobte Pfeifenberger den beschrittenen Weg der Kooperationen, der er auch künftig fortzusetzen sei. Er setzt auch große Hoffnung in die im Aufbau befindliche Tourismusholding, weil damit noch kooperativer und effizienter für Kärntens Tourismus gearbeitet werden könne.
Die 409.178 Ausländerübernachtungen (+17,4 %) im März 2002 ergeben einen Anteil von 65 Prozent an den Gesamtnächtigungen. Es konnten im März ebenfalls mehr deutsche Urlaubsgäste für einen Urlaub bei Freunden begeistert werden. Insgesamt waren dies 264.036 Nächtigungen, dies bedeutet einen erfreulichen Zuwachs von plus 42,4 Prozent. Der Anteil der Gäste aus Deutschland an den Ausländernächtigungen beläuft sich auf 65,4 Prozent. Dies sei der beste Beweis für die erfolgreichen Marketingaktivitäten der Kärnten Werbung am deutschen Markt. Die Werbekooperation mit der Kelag/RWE in Nordrhein-Westfalen werde diesen Trend weiter fortsetzen, so Pfeifenberger.
Ebenso erfolgreich sind die Schulsport-Wochen verlaufen. So nutzten in der heurigen Saison rund 377 Schulklassen diese Aktionswochen. Im Vergleich zum Vorjahr kamen rund 145 Schulen mehr nach Kärnten. Dies entspricht einer Steigerung von 37,5 Prozent. Die Schulklassen kamen vorwiegend aus Österreich und Deutschland aber auch aus Italien, den Niederlanden, Ungarn, Tschechien, Polen und Russland. Die 377 Schulklassen brachten dem Land eine zusätzliche Wertschöpfung in der Höhe von 2,544.750 EURO (ATS 35,016.523). Aufgrund dieses Erfolges wird die Initiative auch in der nächsten Wintersaison 2002/2003 den Schulen angeboten werden.
Urlaub in Kärnten ist bei den Österreichern die Nummer eins. So konnte bei der Zahl der Inländernächtigungen mit 220.210 eine Zunahme von plus 7,1 Prozent verzeichnet werden. 76 Prozent aller Nächtigungen sind den gewerblichen Beherbergern zuzuordnen.
Auf Gewerbebetriebe entfielen 480.195 (+ 12,5%), das sind 76 Prozent aller Nächtigungen im März, der Rest kommt auf private Vermieter.Aber auch die Privatzimmervermieter konnten sich im März 2002 über eine höhere Gästefrequenz freuen. So wurden bei ihnen 23.291 (+37,8%) Nächtigungen erzielt, davon entfielen 6.380 Nächtigungen (+46,0%) auf Bauernhöfe.
Für die bisherige Wintersaison (November 2001 bis März 2002) konnten 2,762.967 Übernachtungen erreicht werden. Die bedeutet eine Zunahme von plus 1,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

 
Australien verzeichnete trotz Krisenjahr 2001 4,1 % Wirtschaftswachstum
Chancen für österreichische Produkte mit hoher Wertschöpfung
Wien (pwk) - "Mit 4,1% Wirtschaftswachstum lag Australien im weltweiten Krisenjahr 2001 an der Spitze aller OECD-Länder", stellt Roman Rauch, WKÖ-Handelsdelegierter in Sydney anlässlich der nun vorliegenden Gesamtbilanz des bilateralen Handels fest. "Unter Ausklammerung des Sonderkapitels "Personenkraftfahrzeuge" wären die österreichischen Exporte nach Australien um 8,5 % gestiegen", so der Handelsdelegierte.
Unter Einbeziehung der PKWs, die unter das statistische Problem des "Rotterdam-Effektes" - österreichische Lieferungen in die EU mit dem Endziel Australien - fallen, verzeichneten die österreichischen Exporte ein Minus von 10,5 % gegenüber dem Rekordjahr 2000 bei einem Wert von 304 Mio Euro. Die australischen Lieferungen nach Österreich nahmen um 24,1 % zu und erreichten einen Wert von 40 Mio Euro.
Rauch: "Die Erfolgsfaktoren für das hohe Wirtschaftswachstum Australiens waren hohe Konsumausgaben und ein privater Bauboom bedingt durch historisch niedrige Leitzinsen, starke Exporte und hohe öffentliche Ausgaben aus dem Budgetüberschuss. Steigende Gewinnmargen der Unternehmen, sinkende Arbeitslosigkeit, der größte jährliche Handelsbilanzüberschuss von 2,9 Mrd. und ein Leistungsbilanzdefizit von nur 2% des BIP runden das positive Bild ab."
"Die Importe von Investitionsgütern steigen derzeit um 15% auf Jahresbasis und die Zuversicht der australischen Unternehmen ist sehr hoch, die beste seit mehr als zwei Jahren", so der Handelsdelegierte. Aus diesem Grund haben Produkte mit hoher Wertschöpfung, die derzeitig die Exportpalette bilden, auch 2002 beste Chancen. Maschinen (Verpackung, Metall-, Kunststoff- und Holzbearbeitung, Druck, etc.), (Halb-)Fertigwaren (Papier, Kunststoff, Konsumgüter, Metallwaren), Mess-/ Prüfgeräte, Arzneimittel, chemische Produkte und der große Bereich der Wasseraufbereitung bieten österreichischen Exportunternehmen große Möglichkeiten. "Allerdings sind trotz der großen Distanz und aller Internetmöglichkeiten die persönliche Marktbearbeitung und Besuche vor Ort unerlässlich", verweist Rauch auf die Reisenotwendigkeit für diesen Markt.

 
VA TECH und PSI gründen Joint Venture für den weltweiten Energiemarkt
Gemeinsames Lösungsangebot im Bereich von Netzleitsystemen
Berlin, Wien (pts) - Die VA TECH SAT, ein Tochterunternehmen der VA Technologie AG, Wien, und die PSI AG, Berlin, haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für die weltweite Vermarktung von Netzleitsystemen vereinbart, um damit die Position beider Partner im internationalen Energiemarkt auszubauen.
Die internationale Präsenz der VA TECH Gruppe ergänzt sich in idealer Weise mit der technologischen Kompetenz der PSI im Bereich Netzleittechnik, so dass Kunden aus der Energiebranche zukünftig weltweit ein technologisch und qualitativ führendes Leistungsangebot zur Verfügung steht. Die neue Gesellschaft wird ihren Hauptsitz in Wien und eine Geschäftsstelle in Aschaffenburg haben. VA TECH SAT wird 60% und die PSI 40% an dem gemeinsamen Unternehmen halten.
VA TECH zählt mit dem Unternehmensbereich Transmission & Distribution zu den international führenden Anbietern von elektrischen Stromübertragungs- und Verteilsystemen mit Schwerpunkten in den Bereichen Prozessautomation und Schaltanlagen. PSI entwickelt seit 1974 Leitsysteme für mittlere und große Transport- und Verteilnetze und hat sich in den vergangenen Jahren mit innovativer Technologie als Deutscher Marktführer in diesem Segment durchgesetzt.
Beiden Partner erschließt sich durch die Kooperation zusätzliches Geschäftspotential: VA TECH komplettiert durch die Kooperation das eigene Leistungsangebot, PSI ermöglicht die Vereinbarung die Globalisierung des erfolgreichen Energiegeschäfts. Beide Partner werden auf der am 7. Mai in Berlin stattfindenden Pressekonferenz detaillierte Informationen zum neuen Joint Venture bekannt geben.