Städtebund: Elektronisches Fundamt ein großer Erfolg  

erstellt am
15. 04. 03

Neues System wird derzeit von rund 200 Städten und Gemeinden benutzt
Wien (rk) - Das mit Anfang Februar eingeführte elektronische Fundsystem www.fundamt.gv.at/ hat sich bewährt: Dies ist das Tagungs-Ergebnis einer Veranstaltung des Österreichischen Städtebundes am Montag (14. 04.), bei der 25 Fachleute aus diversen Umlandgemeinden Wiens teilgenommen haben. Laut Generalsekretär Dr. Erich Pramböck nutzen derzeit rund 200 Städte und Gemeinden das elektronische Fundamt, was einem österreichweiten Bevölkerungsanteil von 40 Prozent entspricht. Für Wien, das sich ebenso seit 1. Februar des elektronischen Find- und Suchsystems bedient, hat der Systemwechsel durchwegs positive Ergebnisse gebracht. Statistisch sind in den ersten 5 Wochen über das neue System rund 8.000 Funde registriert worden, die Ausfolgequote beträgt, laut Pramböck, 60 Prozent. Wertgegenstände bis 20 Euro konnten bis zu 90 Prozent wieder abgegeben werden.

Albert Kronberger vom Unternehmen "rubicon", welches zusammen mit dem aus dem Bundesrechenzentrum ausgegliederten Unternehmen "BIT-S" das elektronische Fund- und Suchregister entwickelt hat, unterstrich die bedeutenden Vorteile des neuen Systems, welches neben der Nachvollziehbarkeit, vor allem die potentielle Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet für sich beanspruchen kann. Weiters nannte er auch die Einsparungen in zeitlicher und personeller Hinsicht als Erfolg. Das Fundamt ist seit 1. Februar zur Angelegenheit der insgesamt 2.359 Gemeinden geworden. Früher wurden sämtliche Funde in einem sogenannten Fundbuch schriftlich registriert, der Datenaustausch war entsprechend schwierig. In einem nächsten Schritt sollen nicht nur weitere Gemeinden, sondern vor allem auch Privatunternehmen, wie etwa Hotels und Supermarktketten, die bislang ihr eigenes Fundsystem betreiben, für das neue System gewonnen werden.
     
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