Umsatzrückgänge auch für BBAG   

erstellt am
26. 05. 03

Nach kalten Wintermonaten in Zentraleuropa gute Aussichten für Geschäftsverlauf in Vorsaison – Geschäftszahlen im ersten Quartal hinter dem Vorjahr
Linz (bbag) - Die Österreichische Brau-Beteiligungs AG (BBAG ) hat im ersten Quartal 2003 ihre marken-orientierte Geschäftspolitik fortgesetzt: die strategische Ausrichtung auf die ertragsstarken Segmente genauso wie gezielte Preisanhebungen in mehreren Biermärkten. Die ersten drei Monate brachten dabei der Getränkebranche weltweit und besonders dem Biersektor in Zentraleuropa eine Reihe von Beeinträchtigungen. Die Geschäftszahlen der BBAG zeigen daher eine rückläufige Entwicklung. Der Umsatz liegt mit 221,8 Millionen Euro um 8,5 Prozent hinter dem Vorjahr, das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt nach 13 Millionen Euro im Vorjahr nunmehr 3,4 Millionen Euro.

Mit Ausnahme von Österreich verzeichneten alle BBAG-Heimmärkten Rückgänge, insbesondere in der Gastronomie. "Die Gründe dafür sind branchenweit die gleichen," erklärt dazu BBAG-Chef Karl Büche. "Neben der allgemeinen Konjunktursituation beeinträchtigte das kalte Winterwetter in der Region unseren Verkauf." Dazu kommt eine kalendermäßige Verschiebung: Durch den späten Ostertermin 2003 verbucht der Getränkesektor das Feriengeschäft diesmal erst im April und somit im zweiten Quartal. "Mit den Ergebnissen des Ostergeschäftes liegen unsere Resultate deutlicher näher bei den Zahlen des Vorjahres", so Büche.

In Österreich, Ungarn, Rumänien und in der Tschechischen Republik hat die BBAG entsprechend der Kostenentwicklung Preiserhöhungen durchgeführt. Verbunden mit gezielten Markenaktivitäten für die Sommersaison wurde damit der Grundstein für den erfolgreichen Verlauf des BBAG-Geschäftes 2003 gelegt. Das gilt auch für die Positionierung der alkoholfreien Getränke sowie für das Immobiliengeschäft.

Der saisonelle Charakter mit dem Hauptgewicht außerhalb der ersten drei Monate widerspiegelt sich traditionell in den Gesamtzahlen. Im vergangenen Jahr, mit dem Rekordergebnis von 79,5 Millionen Euro, betrug der EBIT-Anteil der letzten drei Quartale knapp 84 Prozent. "2003 wird dieser Beitrag noch deutlich höher ausfallen", so Büche.
     
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