BM Pröll: 182 Mio. Euro Investitionsimpuls für den ländlichen Raum  

erstellt am
08. 07. 03

AIK-Kredite für land- und forstwirtschaftliche Förderungen für 2003 freigegeben
Wien (bmlfuw) Ab Montag (07. 07.) stehen die Agrarinvestitionskredite (AIK) 2003 für landwirtschaftliche Investitionen zur Verfügung, das für das Jahr 2003 zur Verfügung stehende AIK-Kreditvolumen wurde nach einem mit den Bundesländern akkordierten Länderschlüssel auf die einzelnen Förderungsabwicklungsstellen aufgeteilt. Lebensminister Josef Pröll unterstrich, dass mit dem zur Verfügung stehenden AIK-Volumen die bäuerlichen Betriebe wichtige Modernisierungen durchführen können, darüber hinaus die Investitionen für den ländlichen Raum insgesamt wichtige Impulse bedeuten. Insgesamt kann mit den Fördermittel ein Kreditvolumen von 182 Mio. Euro erzielt werden. Dies teilte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Ab 1. Juli 2003 beträgt der Bruttozinssatz für AI-Kredite 3,875 %. Vom Bund und den Ländern werden im Verhältnis 60 : 40 je nach Maßnahme Zinsenzuschüsse bis zu 50 % des Bruttozinssatzes zur Verfügung gestellt. Die Förderungsabwicklungsstellen können ab sofort die AIK-Anträge der Förderungswerber nach den geltenden Sonderrichtlinien bewilligen.

Im wesentlichen sind fast alle bekannten Bankinstitute an der AIK-Förderaktion beteiligt. Da die Laufzeit der AI-Kredite bis zu 20 Jahre betragen kann, haftet derzeit ein AIK-Volumen von ca. 1,7 Mrd. Euro aus. Dazu bezahlt der Bund momentan jährlich ca. 30 Mio. Euro an Zinsenzuschüssen an die einzelnen Bankinstitute.

Die AIK-Aktion steht seit dem Jahre 1959 für die Förderung von verschiedenen Investitionsmaßnahmen in der Land-, Forst-, und Ernährungswirtschaft zur Verfügung. Gegenwärtig wird der überwiegende Teil des AIK-Volumens für bauliche und technische Investitionen in landwirtschaftlichen Betrieben beansprucht. Der AIK bildet neben dem Investitionszuschuss eine wichtige ergänzende Förderungsmaßnahme in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, teilte das BMLFUW abschließend mit.
     
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