Die Kunst der Öffnung - wie weit geht Europa?  

erstellt am
09. 10. 03

Halbzeit beim EU-KünstlerInnen-Workshop im Burgenland
Wien (sk) - Eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen die Organisatoren von "Ziel-1=Kunst=Ziel1" zu Halbzeit des Workshops. Die KünstlerInnen aus den EU-Staaten und der Slowakei sind mit ihren Arbeiten bereits gut vorangekommen, neue Vernetzungen sind entstanden: So etwa arbeiten die Komponisten Eero Mämeenniemi (FIN) und Claude Pauly (LUX) an einer gemeinsamen Komposition. Das Stück von Gabriella Zen (ITA) - "In der Wüste" - soll mit Bildprojektionen von Ciaran Murphy (IRL) aufgeführt werden.

Sehr inspirierend erlebten die KünstlerInnen am Montag (06. 10.) einen Besuch der "Europäischen Kulturhauptstadt Graz 2003". Programmpunkte wie die "gespiegelte Stadt" oder "real*utopia" führten zu intensiven Diskussionen über die Aufgabe der Kunst auch in Bezug auf die Erweiterung der Europäischen Union.

Die Ergebnisse des Workshops werden am Samstag, 11.10.2003 um 19:00 Uhr in der Cselley-Mühle Oslip im Rahmen eines "Parcours de l’Europe" präsentiert. Die Konzerte und Vernissagen sind bei freiem Eintritt zugänglich. Festredner ist der Musikintendant der Stadt Wien und neu bestellte Intendant des Theaters an der Wien Roland Geyer.

Die Workshopreihe "Ziel-1 = Kunst = Ziel-1" wurde von Christa Prets, Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Kultursprecherin der SPE im Europaparlament, 2001 ins Leben gerufen. Der Workshop soll als fixe, jährliche Institution eingerichtet werden, um immer wieder darauf hinzuweisen, dass die EU nicht nur Wirtschaftsunion sein kann, sondern eine Werte- und Kulturunion in aller Vielfalt sein muss.
     
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