Sommer 2003 in St. Margarethen: Puccinis Meisterwerk "Turandot" 
Altmeister Gianfranco de Bosio inszeniert vom 24. 7. bis 24. 8. im Steinbruch
St. Margarethen (ofs) - Nach dem großartigen Erfolg im heurigen Jahr startet am 11. November der Ticketverkauf für die Produktionen im kommenden Jahr. Beim Opernfestival steht mit „Turandot“ (24. Juli bis 24. August 2003) erstmals eine Puccini-Oper auf dem Programm. „Nach dem wunderbaren Otello können wir mit dem musikalischen Meisterwerk Turandot einen weiteren Opernklassiker anbieten. Einer der Höhepunkte ist sicherlich die Kalaf-Arie „Nessun Dorma“. Der Andrang jetzt schon sehr groß, daher schauen wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf einen spannenden Festspielsommer“, so Intendant Wolfgang Werner, der in der nächsten Saison wieder mit 100.000 Besuchern rechnet.

Die Opernfestspiele im burgenländischen St. Margarethen haben sich als Fixpunkt im europäischen Festivalgeschehen etabliert und zählen zu den wichtigsten Kulturhighlights im Sommer, die das Musikland Österreich zu bieten hat. International hochkarätige Solisten, ein eindrucksvolles Bühnenbild und ein Ensemble mit mehr als 400 Mitwirkenden sorgen seit 1996 bei den opulenten Eigenproduktionen im außergewöhnlichen Ambiente des Römersteinbruches für großes Besucherinteresse.

Regie führt 2003 Gianfranco de Bosio, der mit seinen Inszenierungen von „Carmen“ und „Nabucco“ wesentlich zum Aufstieg des Festivals beigetragen hat. Nach dem überraschenden Tod des musikalischen Leiters Anton Guadagno ist heuer der Italiener Marco Boemi der erste Dirigent. Bei der Erstbesetzung der Solisten gibt es ein Wiedersehen mit einigen Lieblingen der Opernfans. Galina Kalinina, die bereits im Jahr 2000 als „Abigail“ („Nabucco“) große Erfolge feierte, singt die Rolle der „Turandot“. Sergey Nayda, heuer als „Otello“ gefeiert, ist in der Rolle des „Kalaf“ zu sehen - genauso wie Publikumsliebling Eva Batori, die heuer als „Desdemona“ in „Otello“ überzeugen konnte. Sie wird in der Rolle der „Liù“ zu hören sein. Weiters mit dabei: Toru Tanabe („Altoum“), Maxim Mihailov („Timur“), Sebastian Holecek („Ping“), Michael Kurz („Pang“), Carl Michael Ebner („Pong“) und Peter Daaliysky („Ein Mandarin“). Opernführer Marcel Prawy ist nicht nur ein Förderer und Bewunderer, er ist auch ein fixer „Bestandteil“ der Opernfestspiele. Er wird so wie in den letzten Jahren wieder vor jeder Opernaufführung seine Wahrheit über „Turandot“ erzählen.

Nach dem großartigen Erfolg der Kinderproduktion „Hänsel & Gretel“ in der Opernwerkstatt – alle sieben Vorstellungen waren restlos ausverkauft - gibt es 2003 eine Wiederaufnahme der Märchenoper für Kinder. Ab 24. Juni (bis zum 12. Juli) stehen an acht Spieltagen Vorstellungen auf dem Programm.


Opernfestspiele St. Margarethen
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini - Aufführung in italienischer Sprache
Intendant: Wolfgang Werner - Regie: Gianfranco de Bosio - Bühnenbild: Manfred Waba
Beginn: 20.30 Uhr - Einlass: 18.30 Uhr - Dauer: ca. drei Stunden - Pause: nach dem 2. Akt

Spieltermine:
Juli: 24./25./26./27./31.
August: 1./2./3./7./8./9./10./14./15./16./17./22./23./24.

Karten gibt es im Festspielbüro St. Margarethen unter 02680/2100, in jeder Bank Austria Creditanstalt sowie bei der Karten-Hotline 01/96096 (täglich von 9 bis 21 Uhr). Aktuelle Infos sowie Kartenbestellung auch im Internet: http://www.ofs.at.