Mautsystem-Vollbetrieb aufgenommen  

erstellt am
06. 01. 04

Erfolgreicher Start des Mautsystems für Lkw und Busse
Wien (asfinag) - Pünktlich mit Jahreswechsel ist das System der fahrleistungsabhängigen Maut für Kfz über 3,5 t höchst zulässigem Gesamtgewicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen in Betrieb. Unmittelbar nach der Aktivierung der gesamten Mauttechnik am 1. Jänner 2004 um 0:00 Uhr begann eine flächendeckende Prüfung, insbesondere der im System eingespielten Mauttarife, die in den frühen Morgenstunden abgeschlossen wurde. Die Auswertung der Testberichte lieferte den Nachweis der korrekten Mautabbuchung. Während überall die Menschen den Jahreswechsel feierten, machten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Service- und Kontrolldienstes der ASFINAG (SKD) in ihren silbergrauen Fahrzeugen auf den Weg, um die korrekte Abbuchung des neuen Mautsystems zu überprüfen. Sie testeten im gesamten bemauteten Autobahn- und Schnellstraßennetz alle Varianten der Mautabbuchung: Busse sowie Lkw mit allen Achszahlen.

Darüber hinaus wurde kontrolliert, ob die Tafeln an den Autobahn-Zufahrten mit den Hinweisen auf die neue Maut "enthüllt" worden sind. Die neuen Schilder waren bis 31. Dezember mit den alten zur bisherigen Vignetten-Regelung überdeckt gewesen. Die fahrleistungsabhängige Maut wird entsprechend der Mautordnung seit 1. Jänner 2004 0:00 Uhr eingehoben. Gleichzeitig nahmen auch die Mautaufseher ihre Arbeit auf: Sie heben eine Ersatzmaut ein, wenn die Maut nicht oder nicht ordnungsgemäß entrichtet worden ist. Die Geldbeträge sind in der Mautordnung mit 220 Euro bei Nicht-Entrichtung bzw. 110 Euro bei Entrichtung in falscher Höhe festgelegt. Das "Go" für die "GO-Box" wurde von der ASFINAG gemeinsam mit der Betreibergesellschaft Eurooppass generalstabsmäßig vorbereitet. Detail am Rande: Bei der Planung der Kommunikation zwischen den Beteiligten wurde sogar berücksichtigt, dass es in der Neujahrsnacht zu Überlastungen der Handy-Netze kommen kann.
 
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