Bauernland statt Palmenstrand
     
Individualisten und Ferienprofis entdecken als Alternative zu strapaziösen Fernreisen immer öfter den Urlaub am Bauernhof. Tradition, Ursprünglichkeit, Naturverbundenheit und herzliche Gastfreundschaft sind hier selbstverständlich und garantieren umfassende Erholung. Im Herbst warten Österreichs Urlaubsbauernhöfe mit verlockenden Angeboten auf.

In der Alpenrepublik vermieten derzeit 15.500 bäuerliche Familien Zimmer oder Ferienwohnungen an Gäste. Oder anders ausgedrückt: Jedes sechste Bett in Österreich steht auf einem Bauernhof. Zahlen, die der bäuerlichen Vermietung erhebliche wirtschaftliche Bedeutung beimessen, gleichzeitig aber eindrucksvoll demonstrieren, dass diese Form des Ferienmachens seine ganz besonderen Reize hat.

Individualisten und Ferienprofis entdecken verstärkt den Herbsturlaub am österreichischen Bauernhof.

Foto: Urlaub am Bauernhof
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Getreu dem Motto „Almen statt Palmen“ laden Kärntens Bauern ihre Gäste in diesem Herbst zu „Ruhe und Ursprünglichkeit“. 187 Almhütten stehen für den Individualurlaub der ganz besonderen Art zur Verfügung. Vielfältig wie die Bergwelt dieses Dreiländerecks ist auch die Auswahl an Hütten zwischen 900 und 2000 Metern Seehöhe: Alte Sennhütten, die wegen ihrer einschichtigen Lage nur über Kerzenlicht, Holzherd und Plumpsklo verfügen finden sich genauso im Programm wie feudale Jagdhütten, die dem anspruchsvollen Gast beispielsweise Sauna oder Whirlpool bieten. Eines ist allen Unterkünften gemeinsam: Man ist Gast des Bauern, dessen Familie sich schon seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten um die Bewirtschaftung der Almen kümmert und damit auch wertvolle Kulturlandschaften erhält.

Es heißt nicht umsonst: In vino veritas! Was liegt also näher, als ein paar Herbsttage auf einem österreichischen Weinbauernhof zu verbringen. „Erholung ab Hof“ ist die oberste Maxime der 24 ausgesuchten Güter im Südosten und Süden Österreichs sowie im steirischen Westen. Die Höfe bieten neben kulinarischen Köstlichkeiten und Spezialitäten wie Kernöl, hausgemachten Würsten oder selbstgebackenem Bauernbrot allesamt Eigenbauweine, die im Schatten der Kastanienbäume genussvoll verkostet werden können...

Ein einmaliges „Wassererlebnis“ bietet sich Feriengästen von 7. bis 13. September 2002 am Fuschlsee in Salzburg. Eine Woche lang dreht sich alles um das belebende Elixier: Von Literatur zum Thema Wasser über Wanderungen entlang lieblicher Bäche und herrlicher Seen bis hin zu Kneipp-Anwendungen, Fischverkostung in der heimischen Schlossfischerei und die Erkundung von historischen Brunnen sowie Staudamm- und Sandburgenbauen reicht das außergewöhnliche Angebot des „Schöffbaumguts“, das Groß und Klein gleichermaßen anspricht und begeistert.

Individualisten und Ferienprofis entdecken verstärkt den Herbsturlaub am österreichischen Bauernhof.

Foto: Urlaub am Bauernhof
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Apropos Familie: Sowohl Erwachsene als auch Kinder können von 14. bis 22. September lehr- und abwechslungsreiche Tage mit den „Stodertaler Zwergen“ in Oberösterreich erleben. Mit einem „Programm der Sinne“ will man der alltäglichen Reizüberflutung Herr werden und Körper und Seele erneut in Einklang bringen. „Schmecken, riechen, sehen und fühlen“ sind angesagt, wenn in der Bio-Bauernhof-Käserei würziger Bergkäse und frische Kuhmilch verkostet werden, im Alpineum die Dorfgeschichte erläutert wird oder eine Hofführung mit verbundenen Augen auf dem Programm steht, die den persönlichen Tast- und Geruchssinn aktivieren soll.

Die „Belebung der Sinne“ ist auch ein wesentlicher Punkt im Kinderprogramm, das die geprüfte Natur- und Landschaftsführerin Renate Ließ in Hof bei Salzburg anbietet. Beim Kühe, Schafe, Ziegen, Ponys und Hasen füttern und streicheln, beim Getreide mahlen und Brötchen backen und der Erkundung der Tier- und Pflanzenwelt auf den heimischen Wiesen oder im raschelnd bunten Laub können sich Kinder vergnügen und dabei auch viel Neues lernen.

Wer das „Glück der Erde“ auf dem Rücken der Pferde sucht, ist in der Sportwelt Amadé im Salzburger Land goldrichtig. Die Vielfalt der Pongauer Bergwelt mit dem unvergleichlichen Panorama des Tauernpasses und des Dachsteinmassivs mit der „Bischofsmütze“ bietet dem Pferdefreund auf über 200 Kilometern alle Varianten und Schwierigkeitsgrade des Wanderreitens. Gut beschilderte Reitwege und die Vielzahl an Versorgungs- und Übernachtungsmöglichkeiten garantieren dem Gast ein vollkommenes Urlaubserlebnis.
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Bundesverband Urlaub am Bauernhof
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Telefon: ++43 / (0)662 / 88 02 02, Telefax: ++43 / (0)662 / 88 02 02-3
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