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Mit dem Radl Kultur "erfahren" |
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| Kultur im Fahrradsattel. Auf zahlreichen Strecken und Wegen bietet Kärnten, der sonnige Süden
Österreichs, solche (Kul)Touren für Rad- Urlauber, die bei ihrem Hobby Biken auch Geschichten und Geschichte
sprichwörtlich erfahren möchten. Unvorstellbar: Thomas Gottschalk schweigt. Zusammen mit Sisi und Napoleon empfängt er stumm den Besucher auf Schloss Rosegg im Kärntner Rosental. Österreichs unglückliche Regentin, Frankreichs eroberungswütiger Kaiser und Deutschlands wortgewaltiger Show-König zählen im Wachsfigurenkabinett des Schlossherren Stefan Prinz zu Liechtenstein zu den festen Größen. Das Schloss wiederum ist ein Höhepunkt der Schlösserstraße im Rosental. Ihr Clou: Kultur im Fahrradsattel. Auf zahlreichen Strecken und Wegen bietet Kärnten, der sonnige Süden Österreichs, solche (Kul)Touren für Rad-Urlauber, die bei ihrem Hobby Biken auch Geschichten und Geschichte sprichwörtlich erfahren möchten.
Schloss Ferlach mit seinem Büchsenmachermuseum, Schloss Ebenau mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Schloss Rosegg, das einst im Jahr 1772 vom Fürsten Orsini-Rosenberg für seine italienische Geliebte Lucrezia in der Nähe von Velden erbaut wurde und nach einem langen Dornröschenschlaf im Jahr 1997 von seinem heutigen Besitzer zu neuem Leben erweckt wurde: Die Rosentaler Schlösserstraße lässt Geschichte wieder auferstehen. Das Rad hat Konjunktur - und in Kärnten Kultur. “In einem mit Schätzen der Geschichte so reich gesegneten Land wie Kärnten”, erläutert Elke Basler von der Kärnten Werbung, “trifft der Radler auf Schritt und Pedaltritt auf echte Schätze.” Burgen und Schlösser, Kirchen und Museen, Freilichtbühnen, Ausstellungen und Festivals - Österreichs südlichstes Bundesland schöpft aus dem Vollen. Und seine Gäste schöpfen mit. Als Bikedorado genießt Kärnten bereits einen legendären Ruf. Viele Ferienregionen verfügen über weit verzweigte Netze von Fernradwegen, Familienrouten und Mountainbikestrecken, mal sportlich, mal zum Genießen. Und während der Rast wird die gelebte Kärntner Gastfreundschaft so richtig spürbar. Zu den Höhepunkten zählt der Drauradweg. Von Sillian in Osttirol bis Lavamünd in Südkärnten schlängelt sich die "Tour de Drau" auf einer Strecke von 280 Kilometern an Kärntens größtem Fluss entlang, vorbei an Bergen, Burgen und grünen Wiesen. Der durchgehend markierte Weg, bestens auch für Familien befahrbar, bietet Radlspaß pur. Einzelne Etappen lassen sich auch mit Zug oder Schiff bewältigen. 7 Übernachtungen inkl. Frühstück, Gepäckstransfer und Radkarte gibt’s ab 359,- Euro/Person. Rad und Kultur gehen jetzt eine immer enger werdende Verbindung ein. Ob unbekanntes Marterl am Wegesrand oder weltberühmte Wallfahrtskirche, ob Freilichtmuseum oder herrschaftliche Schlossanlage - die neue Rad-Kultur führt spielerisch leicht durch die Geschichte. Zum Beispiel östlich von Klagenfurt: Der Radwanderweg von Keutschach wird zum rasanten Ritt durch die frühe Kärntner Geschichte. Wiederentdeckte Pfahlbauten aus der Steinzeit säumen am Keutschachersee den Wegesrand. Im nahen Klagenfurt ist man auch beim Stadtbummel mit dem Rad gut auf Draht. Denn bestens ausgebaute Radwege führen zu 22 historischen Bauten und Schlössern der Landeshauptstadt. Schloss Hallegg mit seinen bekannten Renaissance-Innenhöfen liegt ebenso auf der Strecke wie Stift Viktring, in dem sich die Sammlung der bedeutendsten Glasgemälde Österreichs befindet. Radkarten und Infomaterial gibt es im Rathaus. Wer ohne Stahlross anreist, kann sich an 22 sogenannten “Fahrradies-Stellen” ein Rad für den Stadtbummel ausleihen. Die schönsten Burgen Kärntens findet man nach Ansicht von Landeskennern rund um die alte Herzogstadt St. Veit an der Glan. Radfahrer sind hier an der richtigen Adresse. Denn zwölf Zweirad-Touren führen zu den großteils bestens erhaltenen Anlagen, darunter auch zu den bekannten Burgen Hochosterwitz und Frauenstein. Eine eigene Burgen- und Schlössertour von Kärnten Radreisen führt fünf Tage lang durch die geschichtsträchtigen Regionen Kärntens. Sechs Übernachtungen inklusive Frühstück in Kärntner Gasthöfen, Gepäcktransfer und Radkarte gibt es ab 398 Euro/Person. Eine eigene Service-Hotline steht den Radlern auch am Wochenende zur Verfügung. Die Kärntner Museenwelt mit dem Stahlross zu besuchen, ist ebenfalls Rad-sam. Spannende Erlebniswelten laden ein zu Entdeckungsfahrten. Im Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg führt beispielsweise die Reise um den gesamten Globus, in Treibach-Althofen geht den Besuchern hingegen fürwahr ein Licht auf: Ist es doch Carl Auer von Welsbach gewidmet, dem Vater der Glühbirne. PS-starke Gefährte von einst zeigt das Porsche-Museum in Gmünd. Freien Eintritt in diese und viele weitere sehenswerte Einrichtungen bietet eine Erfindung der letzten Jahre - die Kärnten Card. Einmal gekauft ebnet sie als modernes Sesam-öffne-dich den Weg zu über 100 Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, gewährt freie Fahrt auf vielen Bergbahnen und Schifffahrtslinien sowie 50 Prozent Ermäßigung bei Bus und Bahn, mit der natürlich auch Fahrräder befördert werden. Seerundfahrten der besonderen Art sind in Kärnten, dem Land der 1000 Seen, auch ohne Schiff möglich. Rund um den Wörtersee führen Bike- Strecken, in jedem Ort gibt es einen Radverleih. Die Fünf-Seen- Rundfahrt führt vom Wörthersee ins Keutschachtal zu vier naturbelassenen Seen. Am Millstätter See bieten die “Radspur”-Betriebe - bikerfreundliche Hotels - besondere Serviceleistungen und Pauschalen für Radler. Zur geistigen Erbauung sei der Mostradelweg im Lavanttal erwähnt. 54 Kilometer lang führt er zu urigen Buschenschänken mit berühmten Schnäpsen und beliebtem Most. Auch dies ist ein Stück Kärntner Kultur. |
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Kärnten Info, Casinoplatz 1, A-9220 Velden, Tel: ++43 / (0)463 / 3000, Fax: ++43 / (0)4274 / 52100-50, E-Mail: info@kaernten.at, Internet: www.kaernten.at |
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