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Gmünd in Kärnten Die Chronik malt ein farbiges Bild … |
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| Von Römern, die durchzogen, von Fürsten und Bischöfen, die blieben und Gmünd
1346 zur Stadt erhoben. Von den Lodrons (Stadtherren bis 1932). Von Burgen und Bergen, von der betrogenen Ehefrau
- der Faschaunerin - von Friedl Kordon oder Max Weiler. Seit jeher fühlten sich Künstler vom inspirierenden Charme des Städtchens angezogen. Überhaupt versteht es Gmünd sich in Szene zu setzen. Besonders sehenswert ist die Burgruine - und geht man durch eines der vier Stadttore auf den Hauptplatz, um Hausinschriften zu enträtseln, oder einfach bei einem Kaffee über Gott und die Welt, Porsche und Hexenverbrennungen zu philosophieren, spätestens dann versteht man, warum es in Gmünd eine Schwalbe gibt, die Jahr für Jahr hier überwintert: Zu schön, um fortzugehen . . .! Gmünd – Flair zur Vergangenheit Das malerische, historische Tauernstädtchen im Kärntner Oberland, mit seinem historischen Stadtkern, seinen verwinkelten Gässchen und kulturellen Kostbarkeiten, spiegelt als beeindruckendes Kleinod Geschichte und Geist einer der schönsten Kultur- und
Porsche Automuseum Kärnten war von 1944 bis 1950 die Wirkungsstätte von Prof. Dr. Ing. Ferdinand Porsche. Hier in Gmünd wurde das erste Auto mit dem Namen "Porsche" gebaut - der legendäre Porsche 356. Mit viel Idealismus und hohem persönlichen Einsatz errichtete der Gmündner Antiquitätenhändler Helmut Pfeifhofer 1982 das erste und einzige private Porsche-Automuseum in Europa. In diesem Museum spannt sich der Bogen von den ersten Porsche Konstruktionen über Austro-Daimler, Steyr und Volkswagen bis Porsche als Seriensieger auf allen Rennstrecken und Straßen der Welt. Die Geteilte Kirche am Kreuzbichl Im Jahre 1588 wird "ein Kreuz am Bichel" erstmals urkundlich erwähnt. Der Kreuzbichl liegt auf halben Weg zwischen nördlichem Stadttor und Galgenbichl.(Richtstätte) Über ihn polterten schwere Fuhrwerke nord- und südwärts.
Auch der letzte Weg der Eva Faschaunerin führte über den "Galgenbichl". Wahrscheinlich einmalig im ganzen süddeutschen Raum steht hier eine Kirche, die sich beidseitig des Straßendurchstiches aufbaut. Im östlichen Teil, der 1754 erbaut wurde, befindet sich der Altarraum mit Glockenturm. 1784 wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Emporenraum errichtet. Auch heute werden noch Prozessionen zum Kreuzbichl durchgeführt und Heilige Messen zelebriert. Der Pranger zu Gmünd i. K. am Oberen Stadttor Das "Anprangern" wurde vom Landesgericht verhängt und gehörte zu den gebräuchlichsten Ehrenstrafen des Mittelalters. Der im Jahre 1909 verstorbene Gmünder Bürger Hubert Rudiferia berichtet in seinem Tagebuch zum Jahre 1874, daß der Pranger von dem Liegenschaftsbesitzer Oswald Lackner käuflich erstanden und als Gattersäule nächst dem sogenannten Galgenbühel, der Blutgerichtsstätte des Landgerichtes Gmünd, verwendet wurde. 1926 wurde dieses Denkmal hinter dem Oberen Stadttor und 1938 nächst der Stadtpfarrkirche aufgestellt. Seit dem Jahre 1947 steht der Pranger am Hauptplatz beim Oberen Stadttor. Eva Faschaunerin Eva, Tochter des Faschaunerbauern am Maltaberg, war "des Lasters der Giftmisch- und der Vergiftung" und des "Eheleutemordes" beschuldigt worden. 1770 ehelichte die Faschaunertochter den Bauern Jakob Kary, der bereits nach einigen Wochen unter merkwürdigen Umständen starb. Seine Frau Eva wurde verhaftet und in den Kerker nach Gmünd eingeliefert. Nach fast dreijähriger Haft, unter den Qualen der Folter, legte die Faschaunerin ein Geständnis ab, ihren Ehemann mit Arsen vergiftet zu haben. Das Todesurteil lautete: "....durch das Schwert zum Tode hinzurichten, die rechte Hand abschlagen,..." Besuchen Sie die Ausstellung "Eva Faschaunerin" - eine Dokumentation ihres Lebens, zum Teil an Originalschauplätzen. Das Lodron´sche Schloß Das Stadtschloss in Gmünd wurde wenige Jahrzehnte nach der Erbauung (1651 - 1654) vom Baumeister Anton Riebeler im Auftrag des Grafen Christoph Lodron renoviert. Ein Komplex mit flachem Dach umschließt den Rechteckhof.
Das Erdgeschoss zwischen den Türmen ist zum Hof in Arkaden geöffnet. Die Fenster sind von einfach profilierten Rahmen und Gesimsen eingefasst und die Portale mit toskanischen Pilastern gerahmt. Aus dem Mirabellgarten in Salzburg wurden von Graf Konstantin Lodron ein Paar steinerne Barock-Löwen für den Eingang in den Schlosspark nach Gmünd gebracht. Diese Löwen sind prachtvolle Schaustücke aus dem 17. Jhdt und Wappentiere der Grafenfamilie Lodron. Im Schloss Gmünd befinden sich heute die Hauptschule, die Stadtsäle und die Bibliothek: Kultur und Kunst Mit seinen von neuem Leben erfüllten Gassen bietet Gmünd ein Ambiente, das nicht nur Kunstliebhaber anzieht. Galerien, Ateliers, Ausstellungen, Symposien, Künstlerkolonien, Sommertheater, Kabarett, Musikalisches, Bibliothek, bodenständig Kulturelles und anderes mehr. Wenn eine Stadt so viele Plätze kreativer Verwirklichung bietet, sind Künstler und ihre Werke präsenter Bestandteil des Ambientes. Vielleicht entdecken Sie Ihr Kunstwerk - modern oder mittelalterlich - in einer der hinteren Gassen . . . . Gmünd bietet seinen Besuchern ein vielfältiges Angebot an Ausstellungen, seien es Ausstellungen von jungen talentierten Künstlern in der Galerie Gmünd, seien es die Großausstellungen im Stadtturm von international renommierten österreichischen Künstlern der klassischen Moderne, seien es heimische Künstler (oder solche unserer Partnergemeinden), die auf der Alten Burg oder in Ihren Hausgalerien ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren, seien es die Gastkünstler im Gastatelier Maltator, die am Ende ihres Aufenthaltes dem interessierten Publikum ihre hier in zweimonatiger Arbeit entstandenen Werke vorstellen. Gmünd – moderne Kleinstadt Heute zählt die Gemeinde Gmünd rund 2700 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 31,6 km².
Die Entstehung der Alten Burg in Gmünd Aus einer Sage geht hervor, dass drei Landsknechte unermessliche Schätze erbeutet haben sollen. Sie beschlossen um den ganzen Gewinn zu würfeln - zwei von ihnen hatten die Felder vier, zwei und fünf aufgeworfen, der Dritte aber würfelte sechs und fünf - so viel ihm die Beute zu. Damit kaufte er Land & Leute und erbaute die Burg an dem ehemals hier bestandenen See, verlor aber alles wieder auf dem Wege, wie er es gewonnen hatte... Am 29. Feber 1292 wird die Alte Burg urkundlich zum erstenmal erwähnt, hatte aber wohl schon früher (etwa 1252) bestanden. In einer harten Schale steckt ein weicher Kern Die Alte Burg, über den Dächern von Gmünd, das nach mehreren Bränden liebevoll restaurierte Wahrzeichen der Stadt, wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Heute finden dort laufend Vernissagen, Seminare, Theateraufführungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Außerdem beherbergen die eindrucksvollen Mauern ein eigenwilliges innenarchitektonisch sehr reizvolles Cafe-Restaurant. Die Stadtpfarrkirche Die Kirche Mariä Himmelfahrt, Stadtpfarrkirche von Gmünd, spiegelt die Geschichte der Stadt seit ihrem Erbau in der Blütezeit Gmünds im 14. Jhdt wider. 1339 wurde die gotische Hallenkirche geweiht und in der selben Ära um die Rosenhaimer-Kapelle erweitert. In der zweiten Blüte der Stadt wurde die Kirche barock eingerichtet und durch die Sakristei und die Raitenau-Kapelle erweitert. In der Raitenaukapelle finden wir zahlreiche Grabsteine. Das Hauptportal der Stadtpfarrkirche ist gotisch. Der Hochaltar wurde 1722 angefertigt. Das große Altarbild zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel. Auch die Seite des Altares und die beiden Seitenaltare (der sog. Kreuzaltar links und der Nepomukaltar rechts) sind mit zahlreichen Figuren geschmückt.
Filialkirche St. Bartholomäus in Kreuschlach Die "Bärtlmä-Kirche" in Kreuschlach (ein Bauerndorf oberhalb von Gmünd) entstand schon im Mittelalter, denn sie wird mit ihren Zechpröpsten bereits 1426 in einem Stiftungsbrief erstmals genannt, und ihr ältestes Meßgewand, das jetzt im Diözesanmuseum in Klagenfurt verwahrt wird, stammt aus dem 15. Jhdt. - Die Jahreszahl 1518 am Triumphbogen dürfte sich auf eine gründliche Restaurierung, vermutlich auf die Einwölbung des Kirchenschiffes beziehen. Der Hochaltar (Ende 17. Jhdt.) zeigt im Altarbild den Kirchenpatron, den hl. Apostel Bartholomäus und Szenen aus seinem Leben. Beim großen Erdbeben 1690 wurde der Turm zerstört. Am Triumphbogen lesen wir heute noch über das Ereignis "Ruiniert durch den grossen Erdbiden den 4. Xbris 1690. Repariert 1691." Stubeck - Der Rodelberg! Am RODELBERG STUBECK - hat der Winter einige Überraschungen für Sie! Hier können Sie über 6 km auf der Naturrodelbahn bis ins Tal rodeln - ein unvergessliches Erlebnis. Für die Kleinen: Rodeln auf der Märchenwiese! Es gibt auch ein RODELTAXI - Anruf genügt und schon werden Sie und Ihre Lieben vor der Haustür Ihres Feriendomizils abgeholt und wieder zurückgebracht. Das Schönste dabei ist, dass Sie das Rodeltaxi dann im Tal - auf Wunsch - nochmal abholt - für die 2. "Sause" und die gemütliche Hüttenstube zum Aufwärmen. Mit dem Gipfeltaxi gehts noch höher - bis zum Gipfel - und von da über die Piste mit der Rodel wieder talwärts. Frido-Kordon-Hütte/Rodeltaxi Telefon: ++43 / (0) 4733 / 528 oder ++43 / (0)664 /32 57 530 |
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Gästeinformation Gmünd Rathaus A-9853 Gmünd Telefon: ++43 / (0) 4732 / 22 15 14 Telefax: ++43 / (0) 4732 / 22 15 13 E-Mail: info@familiental.com Internet: http://www.tiscover.at/gmuend Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr u. 13 - 16.30 Uhr In den Sommermonaten Juli-August täglich von 8 - 17 Uhr durchgehend und am Samstag von 9 - 15 Uhr |
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