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Unglaublich, aber wahr: Der Kärntner Anzug mit Kilt in Landesfarben |
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| Aus der Geschichte Als vor über 5000 Jahren die ersten Webstühle in Kärnten Verwendung fanden, (Historische Fundstätten in Moosburg oder am Tscheltschnigkogel bei Villach) dauerte es nicht lange, bis der erste innovative "Urkärntner" durch abwechselnde Verwendung von verschiedenfarbigen Tier- und Pflanzenfasern, alsbald ein "gekreuztes" (=kariertes) Gewebe produzierte. Dieses neue Muster erfreute sich schon bald großer Beliebtheit und fand weite Verbreitung im gesamten
Eindeutige Beweise für diese hohe Kunst der Textilfertigung finden sich ab dem achten Jhdt. n. Chr. auf Reliefsteinen mit wunderschönen „Flechtwerkmustern" der ...KARO-linger. (Museen in Molzbichl und Moosburg). Auch wiedersprechen nur noch wenige Gelehrte der Theorie, daß der ab dem 8. Jhdt. erstmals gebrauchte Name Karantanien sich vom berühmten Karo ableitet
Thomas Rettl, fünfte Generation aus der berühmten Schneiderdynastie stieß bei seinen seit frühester Jugend betriebenen Forschungen auf die Spur dieses für Kärnten so typischen Musters und begann es sodann unverzüglich zu rekonstruieren. Unter Zuhilfenahme modernster Computersimulationen ist es gelungen, das Kärntner Ur-Karo weitgehendst wiederherzustellen und dem Farbempfinden des modernen Homo Sapiens Carinthianus anzupassen. Das Braun für die Erde der Äcker, das Grün für die aufkeimende Saat und die herrlichen Wälder, das Blau für die reinen Flüsse und Seen- gleichsam geschmücket mit den Farben der Blüten auf den saftigen Wiesen - Gelb, Rot und Weiß, welche ebenso die Bestandteile der Fahne unseres so wunderschönen Heimatlandes sind Karntn is lei ans - sicha nit klankariert! Aufklärende Worte zum Thema Kitl (Ki:tl) bzw. Kilt Wie wahrscheinlich hinlänglich bekannt, benannten die Kärntner ihr liebstes Beinkleid schon seit frühesten Zeiten in ihrem wohl unnachahmlichen Dialekte „gonz anfoch" Kitl. Viel später erst, so wird erzählt, fand ein gar vornehmer Hoher Herr aus einem fernen Lande, welches gänzlich von Wasser umgeben ist, auf einer seiner ausgedehnten Reisen auch in Kärnten Rast haltend, gefallen an jener simplen Benennung und befahl unverzüglich seinem mitreisendem Sekretär, dies Wort zu notieren. Jedoch, wie so oft in der Geschichte, war auch dieser Schreiber wohl mehr an den feschen Kärntner Madl´n interessiert, als seinem Berufe mit allergrößter Sorgfalt nachzukommen. Es geschah, dass jener Herr, dessen Name hier verschwiegen wird, beim Niederschreiben den einen Buchstaben, das „L", an die falsche Stelle setzte. So wurde aus dem Kärntner Kitl der heute noch in den dortigen Landen wohlbekannte Kilt. |
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Fotos: Rettl |
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