Niederösterreich ist bereit
für den Empfang der Gäste
   

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Keine Beeinträchtigungen durch Hochwasserschäden für den Herbsttourismus!

Die Zeit der großen Feste im Zeichen der Kultur und der Genusskultur hat programmgemäß begonnen. Mit großer Tatkraft und unterstützt durch vielfältige Hilfsaktionen haben die Menschen in den von der Flut betroffenen Regionen Niederösterreichs die Hochwasserschäden beseitigt.

Spitz an der Donau

Foto: Österreich Werbung / Pigneter



Er hoffe, hatte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in den Tagen der Katastrophe in einem Interview gesagt, dass Niederösterreich bald wieder als Schmuckkästchen erstrahlen würde. Dieser Wunsch ist schneller als man es erwarten konnte in Erfüllung gegangen.

Mit großem Optimismus sehen die mit dem Tourismus verbundenen Niederösterreicher nun der Herbstsaison entgegen. Einer Saison, die besonders wichtig ist für das Wiederaufleben der Wirtschaft und besonders reich an touristischen Attraktionen.

Vom Weinherbst Niederösterreich mit seinen mehr als 730 Veranstaltungen im Zeichen der Weinkultur bis zu den Kürbisfesten im Retzer Land, von der Weltraumausstellung „Von Ostarrichi in den Weltraum“ in Neuhofen an der Ybbs bis zur Hundertwasser Architektur-Ausstellung in Schrems.

Nachfolgend ein Überblick über die aktuelle Situation in den vom Hochwasser betroffenen Regionen Niederösterreichs:

Wachau

Dürnstein in der Wachau

Foto: Österreich Werbung / Pigneter


Das Hochwasser erreichte in der Wachau Pegelstände, wie sie niemals zuvor verzeichnet wurden. Trotz der damit einhergehenden immensen Schäden präsentiert sich die UNESCO-Weltkulturerberegion aber bereits wieder von ihrer schönsten Seite. Alle augenfälligen Folgen der Überschwemmungskatastrophe sind beseitigt, die meisten Restaurants und Hotels wieder geöffnet beziehungsweise unmittelbar vor der Wiederaufnahme des Betriebs.
Nur in einem sehr beschränkten Bereich wurden Rebanlagen vom Hochwasser betroffen. Wenn die folgenden Wochen einen günstigen Witterungsverlauf mit sich bringen, ist ein großer Jahrgang zu erwarten.
Die Donauschifffahrt hat wieder den Betrieb aufgenommen. Abgesehen von Schloss Luberegg sind sämtliche Ausflugsziele über die normalen Anfahrtswege erreichbar. Der Donauradweg ist gereinigt und durchgängig befahrbar.

Waldviertel
Nach den zügig durchgeführten Aufräumungsarbeiten sind fast alle vom Hochwasser betroffenen

Die Rosenburg im Kamptal

Foto: Österreich Werbung / Daernon

Tourismusbetriebe wieder für die Gäste geöffnet.Einschränkungen gibt es noch im unteren Kamptal. Dort sind Rad- und Wanderwege im unmittelbaren Bereich des Flusses teilweise zerstört. Einige Beherbergungsbetriebe sind noch nicht wiedereröffnet. In den Stauseen Ottenstein und Dobra ist das Baden nicht möglich.

Völlig entspannt stellt sich die Situation in jenen Gebieten dar, die nicht direkt an Flussläufen liegen. Kaum vom Hochwasser betroffen waren beispielsweise der Weinsberger Wald, die Region um Ottenschlag und der Großraum Litschau sowie das Ysper-Weitental.

Alle Golfplätze des Waldviertels sind ohne Einschränkungen bespielbar.Die geplanten Turniere werden durchgeführt. Auch die Gesundheitszentren in der Xundheitswelt und im Oberen Waldviertel blieben von den Auswirkungen des Hochwassers verschont. Der Betrieb im Dungl-Bio-Trainingszentrum in Gars am Kamp läuft störungsfrei, nur das China-Zentrum und das Aktiv-Hotel bleiben bis auf weiteres geschlossen, wobei die Aktivitäten des China-Zentrums im Bio-Trainingszentrum angeboten werden.

Die Ausflugsziele des Waldviertels wie die vielen Burgen, Stifte und Schlösser sind nicht betroffen. Auch die aktuelle Ausstellung des Stifts Zwettl, "Wer’s glaubt, wird selig?" konnte schneller als erwartet wieder geöffnet werden. Die dazugehörigen Steganlagen über den Kamp werden noch im September wieder hergestellt werden. Das Festival "Allegro Vivo" mit Spielstätten im gesamten Waldviertel läuft wie geplant. Alle Konzerte werden stattfinden können.

March-Donauland

Marchauen im Marchfeld

Foto: Österreich Werbung / F. Hahn


Die natürlichen Überschwemmungsgebiete der gewaltigen Aulandschaften im Osten Wiens haben das Hochwasser gut aufnehmen können. Lediglich im Raum Hainburg und Bad Deutsch Altenburg waren Schäden zu verzeichnen. Diese sind bis auf wenige Ausnahmen beseitigt. Sämtliche Ausflugsziele sind normal erreichbar. Die Feste des Weinherbsts werden programmgemäß gefeiert. Die Hotellerie freut sich auf die Gäste dieses Herbstes.

Mostviertel
Das Mostviertel ist touristisch gesehen von diesem Jahrhunderthochwasser weitgehend verschont geblieben. Ausflugsziele und Hotels wurden nur vereinzelt in Mitleidenschaft gezogen. Die entstandenen Schäden sind zum größten Teil beseitigt.
Im alpinen Teil des Mostviertel können Wanderer und Radfahrer völlig unbeeinträchtigt die Naturschönheiten genießen.
Keinerlei Folgen hat das Hochwasser auch auf die Nostalgiebahnen Schafkäse-Express, Ötscherland-Express und Mariazellerbahn sowie die Burgen und Schlösser im Mostviertel.

Wienerwald
Die touristischen Einrichtungen und Betriebe im gesamten Wienerwald und den Gebieten südlich von Wien waren vom Hochwasser nicht betroffen und sind problemlos erreichbar.

Niederösterreich Süd-Alpin
Die Region Semmering, Rax, Schneeberg, Pittental-Hochwechsel, die Bucklige Welt und der Raum Wiener Neustadt sowie die Hohe Wand und das Piestingtal waren vom Hochwasser nicht betroffen.

Einem Wochenendausflug in eines der zahlreichen Top-Ausflugsziele oder einem Kurzurlaub zur besonders schönen Zeit des „Altweibersommers" sollte daher nichts im Wege stehen. Den vom Hochwasser geschädigten Gastgebern ist am meisten geholfen, wenn wieder viele Gäste kommen.

 
    

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